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Für viele Amerikaner hat der Geschmack Vanille den Status eines Geschmacks verloren.

Vanille hat sich von etwas Exotischem zu etwas verwandelt, was man erwartet, wenn man nichts erwartet. Durch die Möglichkeiten der Massenproduktion von Vanille hat es seinen exotischen Status verloren. Ein Eis ohne Geschmack ist ein Vanilleeis geworden; so Standard, dass es seine Grundlage, sein Recht als Geschmack, verloren hat. Die kurze Zusammenfassung der Geschichte könnte manchen von euch einen Hinweis geben, worauf ich nun hinaus möchte.

Die Geschichte von Mami ist Standard, vergleichbar mit dem Geschmack von Vanille. Es ist so Standard, dass es die Erwartungshaltung geworden ist. Es ist nichts Besonderes, sondern etwas, was man erwartet, wenn man nichts erwartet. Entzieht man dem Eis den Geschmack von Vanille, hat man auch im faktischen Sinne dem Eis alles entzogen, was es zu einem genießbaren Eis machen würde – etwas, was man freiwillig konsumieren würde, um es zu genießen.

Genauso verhält es sich mit der Story von Mami.

Es ist so Standard wie ein Vanilleeis, doch wenn man nur einen Teil der Story streichen würde, hätte man nichts mehr übrig, was man noch eine Story nennen könnte. Es ist ein leeres Gerüst. Entfernt man nur eine Querstrebe, fällt das gesamte Gerüst zusammen; entzieht man dem Eis sein Vanille, ist es kein Eis mehr.

Vor vielen Jahren war selbst so eine Geschichte noch etwas Besonderes, etwas, was sich von den ganzen anderen Spielen hervorheben konnte. Etwas, was man nicht täglich gelesen hat. Ein neues Konzept oder eine Verwandlung bestehender Konzepte. Doch heutzutage gibt es so viele Geschichten in dieser Form. Nun hat sie so viel zu bieten wie für einen Amerikaner das Vanilleeis.

Die Geschichte bietet gerade mal einen wackeligen Grund, warum wir hier sind. Sie ist weder treibend, noch spannend oder entwickelt Trauer und Angst. Die Versuche, die sich durch die kindliche Vergangenheit von unseren Protagonisten zeigen, sind weder bewegend noch gedanklich anregend. So inhaltslos wie sie jedoch sind, würde man sie entfernen, müsste man dieser Geschichte jedes Recht einer Geschichte entziehen. Natürlich hat sie die ein oder andere lustige Szene. Es gibt einen Szenenwechsel ins Badezimmer mit einer riesigen Luftmatratze. Für ein kurzes Schmunzeln reicht es definitiv.

Dennoch, jede Slice-of-Life-Geschichte hat mehr zu bieten. In solchen Geschichten passiert auch nichts, jedoch wird auf das Gerüst aufgebaut, um Szenen des Alltags darzustellen – von lustig, traurig bis mitfühlend.

So negativ es auch klingen mag, möchte ich dieses Spiel nicht negativ darstellen. Es hat nichts zu bieten, was jedoch nicht heißt, dass es schlecht ist. Es ist nicht schlecht geschrieben, in Szene gesetzt oder gezeichnet. Der Artstyle der Charaktere ist keine Neuerfindung, jedoch trotzdem angenehm für die Augen. Doch nicht nur unsere Augen genießen eine angenehme Zeit, sondern auch die Augen von Mami. Wir merken sofort, wenn Mami in Fahrt kommt und ihre Augen anfangen zu glänzen. Aber auch hier merken wir wieder – solche Augen sind keine Neuerfindung, jedoch so solide ausgeführt und herausstechend, dass es eine Erwähnung wert ist.

Der restliche Cast ist ein wandelndes Stereotyp von Dere-Typen. Auch hier werden sie nicht schlecht oder überzogen dargestellt. Es ist jedoch sehr frustrierend unten rechts im Ladebildschirm, ganz klein, den gesamten Cast in ihrem Sukkubus-Outfit zu sehen, jedoch nicht im Spiel selbst. Es ist halt einfach nur Standard. Mit der Musik und allen anderen Aspekten dieses Spiels verhält es sich nicht anders.

Die zweisamen Szenen sind einer der wenigen herausstechenden Punkte. Anstelle dass wir nur das Gesagte unserer beiden Protagonisten hören, sind wir auch in der Lage, in die Gedanken unserer Partnerin abtauchen. Wir bekommen mit, was sie denkt und es stellt dies in interessanter Weise dar. Die Gedankenblasen bieten einen schönen Einblick in die Gedanken von Mami und heben die Qualität der Szene deutlich an.

Jedoch ist es ein wenig ironisch, dass diese zweisamen Szenen so viel zu zeigen haben, wie die Einleitung meiner Bewertung; Vanille ist und bleibt das Hauptthema, sowohl in der Geschichte, als auch in den Szenen.

Ich hoffe, ich habe gut hervorgehoben, dass alles, was Mami macht, in keinster Weise schlecht ist. Es ist einfach nur Standard und wenn man sich dessen bewusst ist, kann ich dem Spiel auch keine negative Bewertung geben. Ich würde sogar so weit gehen und es „Standard in Perfektion“ nennen.

Mehr solcher Reviews könnt ihr auf meiner Website[brikez.moe] lesen!
Review Showcase
6.5 Hours played
Story

Wir bekommen regelmäßig Eulen von unserem Onkel aus einem fernen Land. Er ist ausgereist, um seinem Traum zu folgen: Einen Laden für Zaubertränke zu leiten. Gepackt von seiner Abenteuerlust und seinem ausgereiften Enthusiasmus suchte er seine eigenen Zutaten in dieser fremden, gefährlichen Welt. Anstelle dies der vor Ort ansässigen Gilde zu überlassen, wollte er nur die besten und gefährlichsten Zutaten besitzen. Eines Tages erreichte uns, Sylvia, also der Brief über sein Ableben, mit dem Angebot sein Erbe zu übernehmen, wenn wir dies nur vor Ort in Beschlag nehmen würden. Also reisen wir in das ferne Land Rafta.

Was wir jedoch vorfinden ist eine Ruine eines Ladens und eine Schuldeneintreiberin, welche uns prompt dazu verpflichtet die Schulden unseres verstorbenen Onkels abzutragen. Etwas resigniert, aber voller Hoffnung begeben wir uns also in diesen neuen Lebensabschnitt von Sylvia, mit dem Wunsch den Laden wieder aufleben zu lassen. Wer darf dabei nicht fehlen? Natürlich unser Sidekick, die sprechende Eule, Eule.

Gameplay

Potionomics kombiniert verschiedene Gameplay-Elemente. Zu Beginn ist unser Laden sehr heruntergekommen, was natürlich auch die Preise nach unten drückt. Nach etwas Zeit und einigen Renovierungen sieht unser Laden deutlich ansehnlicher aus, bietet mehr Platz zum Verkaufen oder mehr Platz für einen weiteren Kessel zum Brauen. Sobald wir unseren Laden öffnen, geht es an das Verkaufen unsere Tränke. Damit beginnt der Deckbuilding-Aspekt des Spieles. Um unsere Getränke zu verkaufen, müssen wir bestimmte Karten spielen, welche die Geduld der Kunden verringert, aber den Preis steigert. Am Anfang sind unsere Karten noch sehr begrenzt, aber je mehr Leute wir treffen und je mehr wir mit ihnen abhängen, desto mehr erweitert sich unser Kartenportfolio. Doch wie brauen wir nun diese Tränke?

Jeder Trank besteht aus Zutaten, die fusioniert werden, mit einem magischen Zustand, welche im Spiel A bis E genannt werden. Um also einen Heiltrank zu brauen, musst du Zutaten mit den Eigenschaft A und B, mit einem Verhältnis von 1:1, in den Kessel werfen. Das ist am Start noch relativ einfach, wenn alle Zutaten, die man besitzt, entweder sechs A-Eigenschaften oder sechs B-Eigenschaften hat. Nach einiger Zeit kommen schon eine gute Menge an anderen Zutaten hinzu und man muss schon darauf achten, dass man die richtigen Verhältnisse der Zutaten in den Topf geworfen hat. Sobald dann noch Zutaten, die bestimmte Boni oder Mali ins Spiel bringen, wird das Brauen der Tränke schon zu einer richtigen Wissenschaft.

Die Zutaten, die wir für das Brauen benötigen, können wir von unseren Freunden kaufen oder wir schicken sie auf eine heroische Expedition und bekommen frisch geschlachteten Loot von den Monstern. Kaufen ist natürlich die Variante, bei der wir wissen, was wir bekommen, während eine Expedition nicht unbedingt die Zutaten bringt, die wir gerade benötigen. Jedoch können wir jede Zutat erst einkaufen, sobald wir sie einmalig bei unserer Händlerin abgegeben haben. Somit sind wir also praktisch gezwungen unsere Freunde auf Expeditionen zu schicken und Monster zu töten. Im späteren Verlauf des Spieles können wir dann auch Expeditionen sponsern oder unsere Zutaten von Piraten kaufen.

Das Spiel ist in 5 Abschnitte aufgeteilt und am Ende jedes Abschnittes muss man ein Turnier gewinnen. Bei diesem Turnier tritt man gegen andere Alchemisten an und muss mit seinen besten Tränken punkten. Während des Turniers hat man dann die Chance seine eigenen Tränke mit den Karten aus den Verkaufsgesprächen aufzuwerten um am Ende einen höherwertigen Trank als der Gegner zu haben.

Und so startet das Spiel richtig durch. Man kauft immer bessere Zutaten, die man in immer besseren Kesseln braut, mit immer anspruchsvolleren Kunden, während man versucht seine Freunde nicht zu vernachlässigen, um noch weitere Karten für das eigene Deck zu erhalten.

Gestaltung

Das Spiel hat mich schon im Vorfeld mit diversen Ankündigungen begeistert. Die Grafik des Spiels hat einen besonderen Charme und man sieht, dass viel Detail auf die einzelnen Charaktere gelegt worden ist. Für jede Situation gibt es praktisch eine Animation, was das Spiel lebendig aussehen lässt. Die musikalische Untermalung ist passend und auch die Menüs zum Besuchen der Freunde oder beim Einkaufen der Zutaten ist stimmig. Man sieht, dass viel wert auf das Polieren des Spiels gelegt worden ist. Man bekommt wirklich Lust alle NPCs kennenzulernen, zu hören, was sie erlebt haben und wie sie in der Stadt zurechtkommen. Jedoch hat das Spiel einige sehr, große Schnitzer, die die Freude am Spielerlebnis deutlich herausnehmen.

Bewertung

Potionomics macht vieles gut. Das Brauen der Getränke kann schon sehr anspruchsvoll werden, und man muss sich wirklich Gedanken darüber machen, wie man bestimmte Getränke braut. Die Tränke steigern ihren Wert mit den Qualitäten der Zutaten und man wird deutlich dafür belohnt, wenn man die perfekte Mischung für einen Trank gemischt hat. Dort liegt jedoch auch die Krux. Es scheint, als ob es für jedes Getränk die perfekte Lösung gibt. Natürlich kann man die Tränke auch mit anderen Zutaten brauen, aber es wird nie genauso perfekt sein oder die entsprechenden Sterne bekommen. Des Weiteren kann man Rezepte für einen bereits gebrauten Trank nicht speichern. Man merkt sich also entweder genau, welche Zutaten man genommen hat oder man probiert es jedes Mal erneut aus. Bei der Menge an verschiedenen Zutaten kann das schon mal sehr schnell anstrengend werden. Andere Spiele wie Potion Craft: Alchemist Simulator haben es hier deutlich besser gemacht. Dort gibt es zwar auch Wege einen perfekten Trank zu bekommen, aber man kann fast mit jeder Zutat das gewünschte Resultat erreichen.

Um das erste Mal an die Zutaten heranzukommen, ist man sehr auf RNG angewiesen. Nur durch das Durchführen von Expeditionen und Sponsern dieser bekommt man am Anfang neue Zutaten. Ich habe bis nach dem kompletten ersten Abschnitt keine Kaktuse oder roten Pilze bekommen, welche kritisch sind, um seinen Shop zu erweitern und auszubauen. Dadurch wurde ich drastisch in meinen Möglichkeiten limitiert und war darauf angewiesen nicht immer die optimalen Tränke zu brauen. Dieses RNG wäre nicht mal annähernd so schlimm, wenn man genügend Zeit am Tag oder vor dem Wettbewerb hat. Man ist jedoch unter einem ständigen Zeitdruck die entsprechenden Tränke für den Wettbewerb zu brauen, während man versucht weiterhin Geld einzunehmen, da man sonst auch keine weiteren Zutaten oder Upgrades kaufen kann, um diese sehr wichtigen Tränke herzustellen. Wer findet da noch Zeit, mal mit allen wirklich interessanten Charakteren zu reden.

Durch diesen Zeitdruck verliert das Spiel eine große Portion seines Charmes, nämlich die Interaktionen mit seinen Charaktere. Man kann gar nicht die Cutszenen aller Charaktere sehen, weil man sonst in ein Game Over läuft, weil einfach keine Zeit übrig geblieben ist Tränke zu brauen oder zu verkaufen. Das ist einfach nur traurig. Hier bräuchte es eine deutliche Entschärfung des Time Limits um einem auch die Chance zu geben die Charaktere wirklich zu erleben und auch die Auswirkungen des RNGs deutlich zurückzuschrauben.

Will man also nun einen bestimmten Trank brauen, geht man die entsprechenden Zutaten einkaufen. Sobald man im Shop ist, sieht man jedoch nicht mehr welche Zutaten man bereits hat oder welche Eigenschaften ein bestimmtes Getränk hat, damit man entsprechend einkaufen kann. Hat man sich also nicht genau gemerkt, welche Zutaten man im Laden hat oder welche Eigenschaften gerade benötigt werden, dann kauft man eher auf gut Glück ein und ärgert sich danach, dass man nun Kapital für Dinge verschwendet hat, die nun einfach dumm rumliegen.

Aus Platzgründen könnt ihr den Rest der Review als auch das Fazit auf meiner Website[brikez.moe] nachlesen!
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Senren*Banka
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If My Heart Had Wings -Flight Diary-
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Rainy/Foggy Day / Cyberpunk / Animated Water / Ships Tried something different this time. I think i used too many particles maybe ill change that in the future!
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Saigda Jun 1 @ 10:36am 
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iron Aug 20, 2023 @ 4:28am 
dude, you're a typical boosted player. if you want to make the community better - just delete this game
nxc Aug 19, 2023 @ 4:33pm 
dude, you're a typical boosted player. if you want to make the community better - just delete this game
nxc Aug 19, 2023 @ 8:43am 
dont play omega for christ. ... ty in advance
iron Aug 7, 2022 @ 2:11am 
Nimmt alles zu persönlich.
Emma Mar 10, 2022 @ 11:55pm 
;w;