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Germany
"Denke ich an Polen in der Nacht,
stand es mal eins da, voller Pracht,
das Fahrrad, ohne Räder und Gestell.
Nun bin ich an meine Beine gebunden, ein Gesell,
ohne Frau und Kinder und ohne Befehl.
Ich streife du die Straßen,
Bigos streift in den Nasen.
Meine Nüstern erfreut,
denn da steht mein Fahrrad erneut.
Zwar ist dieses Fahrrad nicht mein,
doch genehmige ich es mir, als wäre es nicht dein.
Wieso diese Verschwendung von Blut und Schweiß,
wenn ein Auto da steht, neu und heiß.
Das Radio verschwindet ohen lautes Vorgehen geschwind,
und die Reifen sind durchgestochen, ebenfalls schnell wie der Wind.
Wie ich Polen doch so sehr liebe,
bekomme ich an der nächsten Ecke hiebe."
Kreative Langeweile 10.12.16