Arma 3
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Taktisches ArmA für Anfänger
By TehFocus
Ein Guide für Spieler, welche den Bereich der Militärsimulation bzw. Tactical Realism wechseln möchten oder es gerade erst getan haben. Behandelt sowohl die verschiedenen Arten an Servern als auch viele der Basics.
 
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Vorwort
Dieser Guide ist stark bis vollkommen durch meine eigenen Erfahrungen geprägt. Der eine oder andere wird bei einigen Punkten sicherlich eine andere Meinung haben oder es anders gelernt haben. Ich würde mich darüber freuen, wenn ihr diese Punkte mit mir in den Kommentaren teilen würdet. Vielleicht lässt sich das eine oder andere mit in den Guide einbauen!

Der Guide wird viele englische Begriffe enthalten, da ich seit einigen Jahren bei einer internationalen Gruppe spiele und es so gelernt habe. Der genannte Rifleman ist zu Deutsch ein normaler Schütze ohne Spezialisierung. Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Begriffserklärungen reichen werden, ansonsten bei Fragen einfach melden.


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Was ist ArmA?
ArmA 3 ist eine Military Simulation Sandbox. Ein Sandkasten, der sich nach deinen Wünschen formen lässt, wobei die Hauptelemente für eine Militärsimulation gebaut wurden. Was genau du in diesem Spiel machen sollst, wird dir nicht gesagt. Wie du es spielen sollst, wird dir nicht gesagt. All das liegt in deiner Entscheidungsgewalt. ArmA kann sowohl ein Rollenspiel sein, als auch ein Echtzeitstrategiespiel, ein Animationsprogramm, ein Egoshooter, ein Erkundungsspiel, ein Aufbauspiel und vieles mehr.
Arcade Server
Auf der einen Seite gibt es z. B. hunderte Public Server (Pubs) die verschiedene Spielmodi anbieten. Die wohl bekanntesten sind King of the Hill (KotH), wo Fraktionen von Spielern versuchen einen bestimmten Ort auf der Karte zu erobern und zu halten, Altis Life, ein Rollenspiel von Zivilisten, Polizei und Gesetzlosen und Battle Royale, ein (Team)Deathmatch wobei der letzte Überlebende gewinnt.

Diese Pubs bieten zwar eine Menge Spielspaß, doch sind sie in der Realismusszene doch eher verhasst weil sie den Spielern eine richtig arkadelastige Spielumgebung bieten und viele tolle Möglichkeiten von ArmA im Schatten verborgen bleiben. Um einen Einstieg in ArmA zu bekommen, sind diese Server wirklich gut geeignet, da man sich mit der Steuerung und den Waffen auseinander setzen kann doch um wirklich eine Erfahrung mit ArmA zu machen, solltet ihr euch nicht auf diesen Servern rumtreiben.
Teamplay Publicserver
Wer ein besseres Spielerlebnis sucht, aber dennoch auf Pubs bleiben möchte, dem kann ich Spielmodi wie Invade and Annex (IA), ein Spielmodi bei dem es zufällige Missionsziele gibt, welche mit Hilfe von Fahrzeugen und Waffen möglichst effizient gelöst werden müssen oder Insurgency, wobei man sich durch die ganze Map kämpfen muss um Waffendepots zu finden und zu vernichten. Diese Server bieten meistens eine bessere Atmosphäre als die bereits genannten Alternativen, da es hierbei wesentlich mehr auf Teamplay und Kommunikation ankommt. Bei IA ist es z. B. wichtig, dass ein Team seine Möglichkeiten voll ausschöpft und kooperiert um zu gewährleisten, dass Ziele möglichst schnell erreicht werden und das man so wenig Verluste wie möglich erleidet. Einfach in ein Fahrzeug einsteigen und alleine zum Objective losfahren ist pures Gift für solche Server und wird meistens auch mit Strafen geahndet.
Realistische Public Server
Wer tiefer in die Materie von ArmA eindringen will und wirklich erfahren will, was Teamplay bedeutet, dem kann ich nur raten sich einen Server zu suchen welcher mit Mods wie Advanced Combat Enviroment 3 (ACE3) und Task Force Arrowhead Radio (TFAR) bzw. Advanced Combat Radio Enviroment 2 (ACRE2) läuft. Es gibt durchaus eine Vielzahl an Servern, die Mods oder gar Addons benötigen doch dennoch für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Es ist zwar relativ schwer, einen solchen Server zu finden, der auch deinen Erwartungen entspricht doch wenn du einen hast, willst du gar nicht mehr davon weg.

Die Mod ACE bietet ein rundum realistischeres Umfeld in dem es z. B. die Ballistik von Munition überarbeitet und Rüstungswerte von Kevlar und Fahrzeugen umschreibt. Das wohl stärkste Feature von ACE ist das Sanitätssystem, welches nicht nur Verletzungen per Körperteil berechnet, sondern auch eine Vielzahl von verschiedenen Verletzungen berechnet. Explosionen werden z. B. andere Wunden hervorrufen als eine Schussverletzung und je nach dem welche Verletzung man erlitten hat, muss man sie anders behandeln. Es wird Pulsstärke und Herzfrequenz mit ins Spiel eingebaut als auch Bewusstlosigkeit und Schmerzen. Wunden welche nur provisorisch von einem Medic versorgt wurden, können in der Hitze des Gefechts wieder aufreißen, weswegen es eine Doktorklasse und ein OP-Kit gibt. Eine Operation dauert einige Zeit, doch dann sind Wunden wirklich wieder zu. ACE3 bietet des weiteren auch ein realistisches Raketensystem für die schwere tragbare Panzerabwehr welche der FGM-148 Javelin nach empfunden ist. Man kann so z. B. zwischen Direkt- und Topangriff umschalten. Dies waren nur ein paar der Features, mehr gibt es hier: http://ace3mod.com/

TFAR und ACRE bieten realistische Kommunikation im Spiel. Gesteuert werden sie über Teamspeak³. Beide Radiomods ermöglichen dreidimensionale Gespräche indem das Plugin berechnet wo sich der Spieler relativ zu anderen Spielern befindet und dies weiter an das TS3 Plugin gibt, welches Nutzen der 3D Funktion von TS3 macht. Wenn also jemand neben dir etwas sagt, kommt seine Stimme auch aus der Richtung und je nach dem wie weit er weg ist, laut oder leise. Um über große Entfernungen kommunizieren zu können, gibt es Funkgeräte welche limitierte Reichweite haben und durch Berge gestört werden können.

Server die nun diese beiden Mods als Pflicht aufweisen, sind generell auf Teamplay ausgelegt. Auch wenn der Einstieg etwas kompliziert sein kann, lohnt es sich dennoch sich mit der Materie auseinander zu setzen. Ohne Probleme kann man auf solchen Servern hunderte Stunden verbringen. Ich selbst finde mich manchmal einfach nur in der Basis wieder, am Quatschen mit ein paar Kollegen einfach nur weil es so ein realistisches Umfeld ist. Die Missionen hier sind meistens vorher durchgeplant wobei jeder Spieler seine eigene Rolle bekommt. Im Gegensatz zum nächsten Abschnitt, den Events, sind diese Server immer offen und, vorausgesetzt es sind Spieler anwesend, kann man hier unabhängig von der Tageszeit realistisch ArmA spielen.
Events
Wem das alles noch nicht reicht, dem empfehle ich in meine Szene zu kommen, den Szenarios bzw. Events. Hierbei bieten Clans/Gruppen/Communities organisierte Spieltage bei deinen speziell gebaute Missionen oder Szenarien gespielt werden. Diese Szenarien können wirklich alles sein, was ihr euch vorstellen könnt. Es gibt keine direkten Regeln. Man nimmt einen bestimmten Slot, der eine bestimmte Aufgabe hat und zu einer bestimmten Fraktion gehört und der Leiter des Abends wird meistens noch etwas zu Situation der Mission sagen. Ich habe nun schon bei gut 600-1000 solcher Events teilgenommen und ich sehe immer noch neue Sachen die ich so nicht gespielt habe. Allein durch die so gut wie unendlichen Möglichkeiten, wie so etwas verlaufen kann, wird es einfach nicht langweilig. Natürlich gab es auch schlechte Szenarien und leider noch weniger die ich niemals vergessen werde, doch die meisten Abende waren alles andere als verschwendete Zeit. Als Beispiel möchte ich euch Hier von einigen meiner Favoriten berichten.

Roadblock Duty auf Sahrani – Dies war die erste Mission die ich damals mit meiner eigenen Gruppe gespielt haben, welche Rollenspiel verlangte. Das Szenario hatte einfach nur einen Checkpoint vor einer Brücke. Die Gruppe der Spieler hatte nichts Besonderes, einfach nur einen Teamleader, einen MG-Schützen, einen Medic, einen Präzisionsschützen, 2x Panzerabwehr und einen Techniker plus einen Deppen, der Munition schleppen durfte. Des Weiteren stand uns ein Sanitätsfahrzeug und ein Humvee mit einem schweren MG zur Verfügung. Die Aufgabe war nichts weiter, als am Checkpoint zu bleiben, alles zu überprüfen was durch kam und „verdächtige“ Personen fest zu nehmen. Ich habe nun selbst Zeus genutzt, um Fahrzeuge und Personen spawnen zu können, habe sie dann selbst Ferngesteuert und für sie geredet. Es sind also mehrere Zivilisten auf dem Weg zur Arbeit am Checkpoint vorbei gekommen, als auch einige Aufständische welche dann auch den nötigen Umgang von den anderen Spielern bekamen. Wir haben sogar einen medizinischen Notfall simuliert welcher im Feindgebiet stattfand.

Eine weitere sehr gute Mission die ich erst vor kurzem gespielt habe, fand auf Altis statt oder um genau zu sein, auf einer sehr kleinen Insel im Golf. Wir sollten mit einem 7 Mann Team einen Offizier finden und dingfest machen. Es war extrem neblig und früh am Morgen, weiter als 50m sehen konnte man nicht und der Feind war gut getarnt. Wir sind mit Schlauchbooten zur Insel gefahren ohne die Hilfe von Waypoints oder GPS. Nur mit einem Kompass und der Map haben wir den Weg finden müssen. Die Feuergefechte waren meist nur sehr kurz. Ein paar gezielte Schüsse kamen vom Feind welche meistens tödlich endeten. Ich habe im Verlauf der Mission nur einen einzigen Feind bewusst zu Gesicht bekommen, auch wenn der Missionsleiter (Zeus) später sagte, er habe als Sniper 2m neben mir gelegen, als er das Feuer eröffnet hat. Die ganze Mission könnt ihr euch hier, in 3 Teile unterteilt, anschauen:

Die Atmosphäre in solche Missionen ist meistens etwas ganz besonderes und ich kenne kein zweites Spiel, in dem man so etwas erleben kann. Sucht euch einen Clan oder eine Gruppe mit der ihr so ArmA spielen könnt, es gibt da mehr als genug. Alternativ bieten sich auch Seiten wie "findaunit" subreddit an ( http://www.reddit.com/r/findaunit ), um eine geeignete Gruppe zu finden.
Military Simulation
Das höchste Level der ArmA-Szene sind Gruppen welche Military Simulation betreiben. Das Ganze ist im Prinzip das gleiche wie bei den geplanten Events, nur das hier sehr auf Rollenspiel und das Auftreten einer Personen geachtet wird. Es gibt tatsächlich eine Vielzahl an Gruppen die ArmA so spielt. Viele Spieler waren selbst mal beim Militär oder haben über andere Wege etwas damit zu tun. Führungspersonen in solche Events werden mit Sir angesprochen und wer nebenbei mal darüber meckert, wie wenig FPS sein Spiel doch hat, wird angeschnauzt, weil das kein RP ist und von der Atmosphäre ablenkt. Das hier ist dem realen Leben am nächsten und wohl auch mit das realistischste Erlebnis, dass man mit einem Spiel haben kann.

Im weiteren Verlauf dieses Guides, möchte ich euch Elemente, welche ihr bei geplanten Events sowohl so als auch im MilSim Bereich, brauchen werdet, näher bringen. Hier startet der eigentlich Guide erst.
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Veschiedene Spezialisierungen
In ArmA gibt es verschiedene Klassen oder Spezialisierungen, die sich generell bei jeder Gruppe finden lassen. Von Gruppe zu Gruppe, gibt es Abweichungen ihrer Aufgaben und Ausrüstungen, doch im Groben erfüllen sie immer den gleichen Zweck. Diese Klassen sind realen Soldatenausrüstungen und Spezialisierungen nachempfunden. Wie alles in diesem Guide ist auch diese Sektion stark durch meine eigenen Erfahrungen beeinflusst.
Rifleman
Der Grundbaustein. Als Rifleman versteht man einen normalen Soldaten ohne Spezialisierung. Er trägt meistens nur ein normales Gewehr ohne extra Schnick Schnack und genug Munition für ihn selbst. Des Weiteren hat er Sanitätszeug für sich selbst und ein paar Granaten. Meistens ohne Rucksack unterwegs und ausgestattet mit einer normalen Funke. Bei den meistens Gruppen werden solche Kameraden dazu angehalten sich eine Spezialisierung zu suchen und wenn es nur ein Rucksack mit extra Munition oder ein paar Raketen für den Frank mit der Panzerabwehr ist. Einen Soldaten so ohne hilfreiche Assets für das Team mit in den Einsatz zu nehmen, ist äußerst selten. Bei einigen Ausnahmen wie SpecOps Missionen, Close Quarter Battles oder auf Streife sieht man solche Kameraden allerdings doch. Ich habe ihn Grundbaustein genannt, da man meistens als Rifleman spawnt und sich dann extra Ausrüstung aussucht.

Rifleman:

CQB Rifleman:
Der Rifleman hat ist bewaffnet mit einem Gewehr und einem Visier für mittlere Distanzen. Der CQB Rifleman oder "Operator" ist eine Spezialisierung für enge Einsatzorte wie Städte oder Häuser. Daher die eher kurze Waffe und das Visier für ein freies Sichtfeld.
Autorifleman (AR)
Die wohl einfachste Spezialisierung ist der MG-Schütze oder Autorifleman (AR). Dieser Kamerad ist ein stämmiger Typ, bewaffnet mit einem leichten Maschinengewehr, welches in kurzer Zeit möglichst viele Steuergelder verschießen kann. Seine Aufgabe ist es, Deckungsfeuer zu geben und den Feind dazu zu zwingen, den Kopf in der Deckung zu lassen. Perfekt um Zeit zu gewinnen oder einen Vorstoß von verbündeten Truppen einfacher zu gestalten. Er ist nicht dafür da um gezielt Feinde auszuschalten sondern eher um größere Gruppen unter Beschuss zu nehmen oder um Engpässe zu sichern. Er wird meistens von einem Assistenten begleitet, der Munition für ihn trägt da 200 Schuss Behälter auch schon mal 4kg das Stück wiegen können. Was dieser Klasse an Mobilität fehlt, macht sie mit Feuerkraft wieder wett.

Dieser AR ist ausgestattet mit einer M249, welche einen längeren Lauf für höhere Muzzle Velocity (Schnellere Geschosse) besitzt. Sie ist ausgestattet mit 200 Schuss Munitionsgurten.
Grenadier
Der Grenadier ist eine weitere essenzielle Klasse in jeder Gruppe. Im Prinzip ein Rifleman mit Granatwerfer, was sein Aufgabengebiet somit schon erklärt. Der Granatwerfer kann für viele Zwecke eingesetzt werden: Fahrzeuge und Gebäude sprengen, Rauchmarkierung über Distanz, Flares in der Nacht und unter ACE auch Kameradrohnen abfeuern. Des Weiteren ist Splittermunition sehr effektiv gegen Ansammlungen von Infantrie. Einige spezielle Granaten unter Mods beiten auch Buckshotrounds und Stunrounds. Die Granatwerfer werden meist als Underbarrel Grenade Launcher (UGL) eingesetzt, existieren aber auch als Primär- und Sekundärwaffen. Es gibt sogar einen 6-Lauf Granatwerfer.

In der Regel kann jede Version gezeroed werden, sprich auf eine bestimmte Distanz von ca. 50-400m eingestellt werden, um zielen zu erleichtern.

(Grenadier mit M230 UGL Links im Bild)


(Heavy Grenadier mit M32 rechts im Bild)
Ammo Bearer/Assistant
Der Packesel von Klassen wie dem Autorifleman oder dem Panzerabwehrschützen. Er schleppt die nötige Munition mit sich rum oder ist in spezialisierten Teams wie dem MMG oder MAT der Anführer bzw. Funker. Von der Ausrüstung her ist er im Prinzip ein Rifleman mit dem Unterschied, dass sein Rucksack voll mit Munition dabei hat.

Medium AT Assistant:
Ammo Bearer:
Der MAT Assistant trägt einen speziellen Rucksack gefüllt mit den Raketen, welche sein Partner benötigt während der normale Ammobearer Munition für sein Squad mit dabei hat sprich Magazine, Granaten, Gadgets und unter Umstände auch Sanitätszeug.
Medic & Doctor (MED)
Dein bester Freund. Der Medic ist für die Einsatzbereitschaft des Teams zuständig. Ihn gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen: Als Teammedic, der einfach nur eine Menge Sanitätsmaterial dabei hat und eine recht simple medizinische Ausbildung hinter sich hat. Er sorgt dafür, dass niemand drauf geht bevor der Medevac eintrifft.
Der richtige Arzt, welcher in der Lage ist auch mit komplexeren Verwundungen umzugehen und auch im Notfall Operationen durchführen kann, bietet dann die Steigerung der Medic Klasse. Diese Art des Medics wird sich meistens in einen speziellen Team wiederfinden. Diese Teams werden MedEvacs genannt. Mehr dazu weiter unten im Guide. Der Medizinische Assistent, welcher meistens einem Arzt unterstützt. Hat mehr Ahnung von Wunden als der normale Teammedic aber spielt beim Medevac nur die zweite Geige.

Combat Medic:
Doctor:

Während der Combat Medic mit Protection und recht durchschlagsfähigen Waffen ausgestattet ist, um auch für den Kampf gewappnet zu sein, trägt der Doctor nur eine Waffe zur Selbstverteidigung, da er in der Basis arbeitet bzw. sich nicht am Kampfgeschehen beteiligt.
Marksman
Der Marksman, Aufklärer, Präzisionsschütze oder Gruppenscharfschütze ist ein leicht ausgestatteter Rifleman mit einem Gewehr das einen längeren Lauf und meistens ein Kaliber von mehr als 5.56mm hat. Des Weiteren nutzt er ein Scope, welches einen leistungsfähigeren Zoom hat, als herkömmliche Kampfvisiere, meistens auch verstellbar. Seine Aufgabe ist es auf der einen Seite Aufklärung zu betreiben und auf der anderen gezielt Feinde auszuschalten. Er hat meist nur begrenzt Munition zur Verfügung, sollte also darauf achten, wie er seine Waffe nutzt und wann er feuert. Den Marksman sieht man meistens auch mit einem speziellen Fernglas was unter Umständen auch Ziele per Laser markieren kann, Weiteres dazu beim JTAC.

Marksman:
Der Marksman ist meisten eher leicht gepanzert. Seine Waffen haben meistens ein höheres Kaliber als herkömliche Ausrüstung und bieten einen längeren Lauf für schnellere Geschosse und somit genauere Schüsse.
Light Anti Tank (LAT)
Die leichte Panzerabwehr, auch bekannt unter Rifleman (AT), ist ein normaler Soldat, welcher einen Raketenwerfer mit sich führt. Einige dieser leichten Raketenwerfer sind wiederverwendbar, doch die meisten sind nach einer Benutzung unbrauchbar. Leichte Panzerabwehr ist meistens nicht in der Lage Kampfpanzer zu verwunden, so ironisch das klingt. Ein moderner Main Battle Tank kann solche Projektile mit Leichtigkeit abwehren, weswegen die leichte Panzerabwehr eher gegen Truppentransporter, Fahrzeuge oder auch Gebäude, Deckungen und Ansammlungen von Feinden eingesetzt werden sollte. Um schweres Gerät auszuschalten, gibt es mittlere und schwere Panzerabwehr, mehr dazu später.

Rifleman AT: Änlich wie der Rifleman, sehr leicht ausgerüstet. Der einzige Unterschied ist der "leichte" Raketenwerfer. Diese Raketenwerfer sind eher gegen leicht gepanzerte Fahrzeuge oder Gebäude gedacht.
Engineer/Explosive Specialist (ENG/EXP)
Die Techniker unter ArmA haben eine weite Aufgabenspanne. Sie sind zum einen als Sprengstoffexperten einsetzbar, welche sowohl explosives Spielzeug platzieren als auch entschärfen können. Des Weiteren sind sie in der Lage, bis zu einem bestimmten Grad Fahrzeuge zu reparieren. Auch in der Logistik findet man diese Kameraden immer wieder. So werden sie auch Trucks welche mit Munition oder Reparaturkram ausgestattet sind fahren. Viele Crewmen sind auch Engineers, mehr dazu später. Die Techniker werden nur sehr selten als offensive Spieler eingesetzt, man findet höchstens mal einen Explosive Specialist in einem Sonderkommando um Sachen zu sprengen oder Türen auf zu machen. Ansonsten halten sich diese Jungs eher rar und warten darauf, gebraucht zu werden und ihren Kollegen den fahrbaren Untersatz wieder fit zu machen.

Breacher:
Diese Version des Technikers wird meistens in Sondereinheiten eingesetzt. Er ist für CQB ausgestattet und in der Lage Türen oder Munitionslager zu sprengen.
UAV Operator/JTAC
Die ultimative Art der Aufklärung: Das Unmanned Autonomous Vehicle. Ohne sich selbst in Gefahr zu bringen in der Lage zu sein, dass gesamte Schlachtfeld zu überblicken. Der UAV Operator, ausgestattet mit einem UAV Terminal, ist in der Lage diese Gefährte zu steuern. Meistens eingesetzt in Verbindung mit einem JTAC/Funker aber auch häufig direkt beim Commander mit dabei, dass Infos so schnell wie möglich und so direkt wie es geht verarbeitet werden können. Es gibt sowohl kleine Quadrocopter, welche in einem Rucksack mitgeführt werden können und dank ihrer Größe kaum zu sichten sind, als auch sehr flache Fahrzeuge welche schnell in ein Gebiet eindringen können, gezielt Assets des Feindes ausschalten und dann wieder abhauen. Auch die altbekannten „Predator“ Drohnen finden sich in ArmA 3 wieder. All diese Fahrzeuge sind mit hochmodernen Kameras ausgestattet und sind meistens in der Lage, Ziele per Laser zu markieren. Die Aufgabe des UAV Operators ist es nun sowohl gezielt Feinde auszuschalten als auch so viele Infos wie möglich über das Schlachtfeld zu sammeln. Mit Hilfe von eingebauten Lasern und einem JTAC können auch größere Luftschläge ausgeführt werden.

Basic UAV Operator:
Trägt ein UAV Terminal mit sich, als auch einen Rucksack in dem sich eine kleine Drohne befindet. Auf spezielle Bewaffnung wird hier verzichtet, da ein normaler UAV Operator erst in größeren Teams eingesetzt wird und somit selbst nicht am Kampfgeschehen teilnimmt.


Als JTAC kann der UAV Operator auch eingesetzt werden, da die Drohnen über Lasermakierung verfügen. JTAC bedeutet "Joint Terminal Attack Controller" und seine Aufgabe ist es, Luftschläge zu koodinieren. UAV Operator und JTAC sind vom Einsatzgebiet und Ausrüstung fast identsich, daher habe ich sie beide hier zusammengefasst.
Leader

Der Leader ist eine essenzielle Klasse innerhalb jeder ArmA-Gruppe. Er wird als Fireteamleader, Squadleader, Commander oder Leitung von Unterstützungselementen eingesetzt. Als Frontschwein, wie man ihn meist als Fireteamleader sieht, ist er meist mit Hightech ausgestattet, sodass er maximalen Schutz im Kampf hat. Ein Squadleader oder Fireteamleader ist meist mit einem Granatwerfer ausgestattet, welcher eine überwiegende Zahl an Rauch- und Flaregranaten als Munition hat. Diese können taktisch zum makieren von Positionen eingesetzt werden. Auch für andere taktische Vorteile, sind diese Granaten hilfreich. Wenn diese Spezialisierung als Commander eingesetzt wird, ist sie meist eher leicht gepanzert und hat auch nur eine Waffe zur Selbstverteidigung dabei (PDW).

Der Leader ist Herz und Nieren einer Spielergruppe bzw Platoon. Ein Commander befehligt die gesamte Spielermacht. Er gibt Kommandos and die Squadleader und Unterstützungselemente wie Luftunterstützung. Die Squadleader müssen ihre Aufgaben dann sinnvoll auf die Fireteamleader übertragen, sodass Kooperation und Effizienz in der gesamte Einheit entsteht. Als Leader sollte man also ein gutes Wahrnehmungsvermögen haben, um auf Veränderungen des Schlachtfelds effektiv eingehen zu können. Man sollte auch immer einen kühlen Kopf bewahren können.
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Fahrzeuge, Flugzeuge und Helikopter
ArmA 3 bietet eine Vielzahl an verschiedenen Fahrzeugklassen, welche mit ihren eigenen Möglichkeiten und Aufgaben kommen. Die Sandbox gibt uns die Möglichkeit Missionen per Land, Luft und Wasser zu spielen, das Ganze auch noch mit den richtigen Spielsachen.

In diesem Teil des Guides gehe ich auf diverse Vehikel ein, als auch wie diese einsetzbar sind bzw. was für Teams sich um diese Fahrzeuge herum bilden.
Artillerie (ARTY)
Extremst effektiv aber unglaublich einseitig und teils auch langweilig: Das Artillerieteam.

ARTY kommt entweder in Form von einer fahrberen Artillerie wie der PzH2000 oder aber auch als etwas barbarischerem wie der BM-21 (Spitzname "Stalinorgel"). Auch morderne MLRS Systeme finden sich in ArmA. Unter manchen Mods sogar Langstreckenraketen, teils auch mit Atomsprengkopf. Die wohl simpleste Form ist der Mörser.


Als Aufgabe der Artillery ist grundsätzlich die Feuerunterstützung. D. h. hinten im Sicheren sitzen und darauf hoffen, dass jemand, meist die höchste Instanz bei einem Objective (Squadleader oder Commander), Feuerunterstützung anfordert.
Hierzu werden die Koordinaten des Ziels durchgegeben, oder einfach ein Marker auf der Karte gesetzt. Zusätzlich kommt noch Info über wann der Angriff gestartet werden soll, welche Munition gebraucht wird und wie viele Rounds benötigt werden. Die BM-21 kann hier z. B. einfach all ihre Raketen verschießen und eine ganze Stadt platt machen, wohingegen ein Mörser bis auf ca. 5-25m genau Feuerunterstützung bieten kann. Die Moderne Artillerie (Siehe Bild unten), kommt aber mit einer Vielzahl von spezieller Munition. Minen gegen Panzer (AT Mine), gegen Infantrie (AP Mine) aber auch Leuchtkörper, Rauch, Laserguided Shells, Splitter, HE und sogar Clustergeschosse finden sich in ArmA. Eine Menge Wumms, für klein (81mm Mörser) und groß (250mm Rakete).

Die moderne mobile Artillerie der Amerikaner "M109"
Logistik bzw. Supply Team (LOGI/SUP)
Ah... die Logistik. Die meist-gehasste Aufgabe in der Taktikszene von ArmA. Nur sehr wenig Spieler lassen sich dazu überreden, diese Aufgabe zu erfüllen und noch weniger, machen diese Aufgabe gerne.

Das Logistik oder Suppy Team, ist dafür zuständig, die Fronttruppen mit Munition, Fahrzeugen, Treibstoff und Reparaturen zu versorgen. Einige von euch, können sich sicherlich noch an den Engineer erinnern (Oben im Guide). Dieser ist meist innerhalb eines Logistikteams zu finden. Manchmal besteht sogar die gesamte Logistik aus Engis. Sie sind, mit ihrer Austattung in der Lage, Fahrzeuge schneller und effektiver zu reparieren, als die Fronttruppen. In ihre LKWs passen Tonnenweise Munition und sogar größere Waffen wie Mörser, HMGs und Immobile Raketenwerfer (HAT/HAA) können sie transportieren. Wenn sie einen Spitznamen hätten, würde man sie "Packesel", "Spielzeuglieferer" oder einfach "Verrückt" nennen.

Innerhalb des Teams befinden sich auch Funker und/oder Fahrer oder Piloten.

Kein Job für jeder Mann aber dennoch eine Menge Spaß.
Medical Evacuation (MedEvac)
Das MedEvac Team, die Guardian Angels eines jeden Platoons.

Eine besondere Truppe welches eine Erweiterte Sanitätsausbildung vorweisen kann. Unter ACE3 meist 2-3 Sanitäter und 1-2 Doktoren. Dazu mindestens ein Langstreckenfunker und/oder ein Fahrer bzw. Pilot, da Fahrzeuge über Langstreckenradios verfügen.


Die Aufgabe dieses kleinen Unterstützungsteams ist es, die Spieler aus der Scheiße zu ziehen, wenn es mal drauf ankommt. Sie sind in der Lage schwer verwundete Spieler zu verarzten und diese ggf. zurück zur Basis oder einem Stützpunkt zu bringen, wo sie komplett versorgt werden können, wenn das nötig ist.

Die Mission kann für so ein Team also meist aus herumstehen in der Basis enden doch wenn sie gebraucht werden, gibt es kein besseres Gefühl als mit einem UH-60 MedEvac Black Hawk in eine heiße LZ zu fliegen um innerhalb von Minuten seine schwer verletzten Kameraden in den Heli zu verladen und abzufliegen.
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Elemente innerhalb einer Mission
Ein ganz entscheidener Faktor in der Organisation von Eventszenarien sind sog. "Elemente". Darunter versteht man bestimmte, taktische Zusammenschlüsse einer Einheit im Spiel. Platoons, Support, Squads, Recon etc. etc.

In diesem Abschnitt, möchte ich etwas genauer auf diese Aspekte eingehen, und euch Beispiele nennen.
Platoon
Das sog. "Platoon" oder zu deutsch "Zug" ist die gesamte Einheit an Truppen, ausgenommen Luftunterstützung, Medevac, Logistik und andere Elemente, welche einer Basis angehören.

Ein Platoon hat meistens einen einzelnen Anführer, mehrerer Squads und somit Squadleader welche widerrum mehrere Fireteams und somit Fireteamleader haben. Somit sei die grobe Struktur auch schon erklärt. Anhand das folgenden Bilds, wird das ganze verinnerlicht:

Innerhalb eines Platoons muss für effektive Zusammenarbeit auch eine gewisse Funkstruktur herrschen. Das ganze kann man sich wie eine Art Pyramide vorstellen, an dessen Spitze der Commander oder das Hauptquartier sitzt. Diese Infografik dürfte das ganze wesentlich anschaulicher machen!
(Many thanks to my old friends from the IronBrits for making this back in the day!)

Squads
Ein "Squad" oder "Gruppe", je nach Sprachgebrauch, besteht aus mehreren Fireteams, in diversen Konstellationen. Geleitet durch einen Squadleader, welcher direkte Befehlsgewalt über die Fireteams hat und, je nach Anzahl der Spieler, selbst vom Commander des Platoons befehligt wird.

Viele Gruppen spielen mit 2 Fireteams pr0 Squad. Je nach Gruppe sieht man aber auch 4 Fireteams. 12-24 Spieler ist hier die Regel.
Fireteams können nun mit verschiedenen Spezialisierungen im Squad eingesetzt werden.
A1 kommt mit FTL, MMG, Ammo Carrier und Marksman während A2 aus FTL, 2x Grenadier und einem Rifleman AT besteht. Somit kann man verschiedene Fireteams mit verschiedenen Ausrüstungen für verschiedene Aufgaben einsetzen. Der Squadleader muss dies also in seinem Plan berücksichtigen.

Aufträge kommen hier meist direkt von Commander. So eine Aufgabe kann z. B. sein, wie im Beispiel der Fireteams, eine Basis zu säubern. Der Squadleader überlegt sich nun also welches Fireteam wie am effektivsten eingesetzt werden kann und gibt dies weiter.

Ein Squad kann aber auch unkonventioneller aufgebaut sein. Viele Gruppen stellen einem Squad neben den normalen Fireteams auch noch Supportelemente. So kann ein Kampfpanzer oder ein schweres MG mit 2-3 Mann direkt einem Squadleader unterstellt sein. Zusätzlich hat jeder Squadleader einen Squadmedic dabei, der für das gesamte Squad zuständig ist.
Fireteams
Als Fireteam, Gruppe oder manchmal einfach nur Team, bezeichnet man die "Arbeiter" der Mission. Diese Jungs sind an forderster Front und führen die eigentliche Mission aus. Unterstützt durch Supportelemente, Fahrzeugteams und geleitet von entweder einen Squadleader oder, bei wenig Spielern, direkt von Fireteamleader. Befehle werden bei großen Gruppe per Befehlskette weitergegeben. Mehr Infos dazu unter "Platoon" zu finden.


Das Fireteam besteht in der Regel auf 4 Mann. Einem Anführer, dem Fireteamleader (FTL), einem Stellvertreter und zwei Soldaten. Spezialisierungen dieser Klassen variiert von Mission zu Mission stark. In der Regel ist der FTL aber mit einem stärkeren Funkgerät ausgerüstet, um mit den höher gestellten Instanzen zu kommunizieren. Des Weiteren sieht man am häufigsten ein Gewehr mit Granatwerfer als Waffe des FTL. Mehr dazu aber unter "Fireteamleader".
Einige Gruppen spielen auch mit 6 Mann Fireteams. Hierbei ist ein Spieler meist als Medic und der andere als extra Spezialisierung wie Marksman oder Grenadier, manchmal sogar als Funker eingesetz. Doppelte Spezialisierungen sind auch oft gesehen.

Das Fireteam bietet also das Arbeiterglied des Teams. Hier sieht man meist die Action der Mission. Enge Kooperation mit den Mitgliedern des Fireteams ist das A und O. Man sollte ein Fireteam als eine gemeinsame Instanz sehen, die immer zusammenbleibt. Auf eigene Faust arbeiten für einen einzelnen Soldaten innerhalb eines Fireteams ist ein No-Go.
Befehle kommen also direkt von Squadleader und werden vom FTL verarbeitet. Ein Beispiel wäre jetzt bei der Säuberung einer Basis, dass Fireteam Alpha 1 (A1) von der Südseite aus rein geht, während A2 von der Nordseite angreift. Das Ganze wird per Radio über den Squadleader koordiniert und ausgeführt. Der FTL ist hier nun dafür zuständig, direkte Befehle im Kampf an seine Soldaten weiter zu geben und zu koordinieren.

Mehrere Fireteams (in der Regel 2-4), bilden also ein Squad, dazu mehr unter "Squads".
Schlusswort
Vielen Dank für dein Interesse an meinem Guide! Wenn dir das hier weiter geholfen hat, so lasse doch bitte eine gute Bewertung hier.

Willst du, dass deine Freunde auch hiervon erfahren und mit dir taktisches ArmA spielen? Dann favorisiere den Guide und er erscheint in deinem Aktivitätspfad, sodass all deine Freunde ihn sehen können!

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Viele Dank für deine Zeit!

-Miles "TehFocus"
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19 Comments
Aster Marx Jul 14 @ 8:56am 
Super guide ! ist super zu lesen !
Bordo Bereli 42 Oct 6, 2017 @ 12:17pm 
hey bin neu und hätte paar Fragen , hab gerade neu das Arma 3 spiel runtergeladen und würde es gerne mit euch/anderen spielen
kann mir da jemand helfen wie ich vorzugehen hab
WHAT?! Aug 29, 2017 @ 4:43pm 
toller guide!
GameFreak Jun 24, 2017 @ 12:07pm 
omg endlich mal n guide der kein schlechter meme ist
Pride Jun 17, 2017 @ 6:56am 
Guter Guide! >_
Enqui281 Feb 17, 2017 @ 5:05am 
Echt netter Guide.
Fynn Jan 31, 2017 @ 12:30pm 
@Divide si
Oceans Divide ✠ 生き甲斐 Jan 30, 2017 @ 1:02pm 
aja kellerkompanie >_
Username Sep 4, 2016 @ 8:18am 
Die US ACOGs also die TA31RCO-M150CP sind 4x32 besitzen also alle eine 4x Vergrößerung, sowohl die alten mit Chevron absehen als auch die neuen mit Punkt absehen.
DrunkenTee Sep 3, 2016 @ 5:11pm 
ACOG ist eine Reihe von Zieloptiken von 1.5x bis 6x, also liegt ihr beide Falsch