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20.3 hrs on record (14.5 hrs at review time)
Early Access Review
Good Game
Posted November 29, 2025.
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10.9 hrs on record
Game is one of my list games, in which I put semi random games on. To be honest I didn´t expected anything from this game when I bought it, but was ultimately pleasantly surprised. If you have played Newgrounds flashgames back in the day, you will pretty much get that here, just a bit more polished. Somehow the game really vibed with me, the game world, gameplay and character design. Looking forward to play the second game in the future!
Posted October 31, 2025.
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154.7 hrs on record (99.8 hrs at review time)
Early Access Review
Really nice and niche game. Still in active development.
Posted November 25, 2023.
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0.8 hrs on record
Babbdi is a really interesting game. I read somewhere that the game wants to depict the feeling of being stuck in one place, which it certainly does . The city of Babbdi feels like a slum and is mostly abandoned. Your goal is to leave via train, but that turns out to be more difficult than it sounds.

It is eery and strange. Perfect for October spooks. The atmosphere is amazing. Platforming with various items feels good and exploring is intriguing.

So, it gets a recommendation from me. :)
Posted October 16, 2023.
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0.7 hrs on record
Early Access Review
Ich habe Rapture Rejects über das Humble Monthly bekommen und habe daher einmal in das Spiel hinein geschaut.

Vorab, dieses Review wurde geschrieben als das Spiel noch im Early Access gewesen war. (Hallo Future Menschen :D ) Daher nimm die Punkte welche ich hier aufzähle mit einem “grain of Salt”.


Kurzversion für Lesefaule:
+ Cyanide and Happiness Lizenz.
+ Saubere Grafik und sicherer Stil.

+/- Eine Menge kosmetischer Items im Ingame Store.
+/- Noch nicht viel zu tun.
+/- Underlying Plot ganz interessant.

- Schwache Server (Asynchronität).
- So gut wie keine Spielerpopulation (5min+ bis eine Lobby mit 3 Leuten gefunden wird.).
- Waffen haben kaum Feedback und wirken auf mich teils sehr verwirrend.
- Einige Gameplayfeatures mehr hinderlich als bereichernd.
- Man wird teils genötigt das Lootboxen feature zu nutzen.


Lange Version:

Nun, ich bin jetzt nicht der größte Cyanide and Happiness Fan, allerdings ist mir die Videoserie bekannt und habe auch schon so manchen Lachflash überleben müssen. Um ehrlich zu sein wusste ich von der Existenz des Games, damit endete es aber bereits auch schon.

Um es salopp zu sagen, ich erwartete wenig und bekam less.

Oh boy macht es einem das Spiel nicht einfach. Die erste Herausforderung war überhaupt ein Game zu finden! Erster Versuch kostete mich insgesamt 12min meiner kostbaren und sehr begrenzten Lebenszeit und die Anzahl der Spieler der Lobby betrug ganze DREI Personen (Mich ausgeschlossen). Zweite und Vierte Lobby waren zwar nicht besser, aber die dritte Lobby hatte sogar acht Spieler. (Rekord meiner zwei Sitzungen bis jetzt)

Im Ingame angekommen sind die Coremechaniken recht intuitiv: herumrennen, Kisten öffnen, looten um Ausrüstung zu ergattern und Gegner besiegen. An dieser Stelle packt das Unique Feature, jeder Spieler wird beim Tod so lange respawned bis jemand aus einer der random verteilten Kisten ein Ticket zum Himmel zieht. Erst ab diesen Moment verkleinert sich das Spielfeld und die Standard Battleroyal Regeln finden Anwendung. Soweit zum Grundspiel Ablauf.

Gameplaytechnisch gibt es einige Dinge die mir auffielen, so gibt es zum Beispiel zwei Arten von Ammo, allerdings welche Waffen welche verwenden habe ich noch nicht ganz herausgefunden da alle Schußwaffen erfunden sind und auf dem ersten Blick nicht immer ganz klar zu erkennen ist was man zum Teufel gerade in den Fittichen hat.

(Ammo sind aufgeteilt zwischen Nägeln und Müll, welche Munition verwendet nun z.B. die Raketensniper oder die Anspitzer SMG?)

Besagtes Ticket macht den Spieler auf der Map sichtbar, gibt dafür allerdings Boni und Health Regeneration. Die Boni sind so gut, dass ich bei fast allen Matches mehrmals Out of Ammo gewesen bin beim Versuch den Spieler mit dem Ticket auszuschalten, einzige Ausnahme war die Partie in welcher ich das Ticket gefunden hatte, anschließend damit die Lobby mit den Kadavern meiner Widersachern aufgewischt habe. Hier ist ganz klar ein Asymmetrisches Gameplay angedach, allerdings ist dieses selten der Fall, da nie genug Spieler in einer Lobby sind.

Obwohl keine Sau das Game zu spielen scheint, sind die Server merkwürdig Asynchron. Treffer mit den Waffen geben selten Feedback. (Oft keine Hit Animation, Gegner stehen in Explosionen bekommen aber keinen Schaden, usw. Die üblichen Verdächtigen halt.)

Als Feature bietet das Spiel die möglichkeit eine Ausweichbewegung auszuführen, welche zum Beispiel die Aktiven Throwables, welche wie Granaten funktionieren, fast völlig nutzlos macht. Wenn ich nicht getroffen werden will, bei egal wie vielen Gegnern, bin ich in der Lage eine unnatürlich lange Zeit zu überleben.

Auch bin ich kein Fan davon, mit welcher aggressivität die Gambling Mechaniken beworben werden. Nach dem ersten Match wird man förmlich dazu genötigt das Equivalent zu Lootboxen zu öffnen.

Positiv hervorzuheben sind definitiv die Grafik, welche die Cyanide and Happiness Welt stilsicher und überzeugend darstellt, auch Waffen und Animationen passen gut in die Ästhetik.


Durch die Kurze Spielzeit wird es diesmal keine Sternenstunde geben, hoffe aber durch den Text einen gewissen überblick zu verschaffen.



Fazit:

Das Spiel wirkt auf mich zur Zeit ein wenig wie ein Cashgrab, die Mechaniken sind grob Vorhanden aber die Emphasis liegt definitiv auf die Gamblingmechaniken. Niedrige Spielerpopulation führen zu langen Wartezeiten und das Gameplay ist unraffiniert. Für einen ~20€ Preis definitiv nichts zu sehen, wer allerdings trotzdem ein Cyanide and Happiness Game spielen möchte sollte bei einem Sale oder Humble Bundle zuschlagen.

Empfohlener Preis: ~5€




Wenn euch die Review gefallen hat lasst mir einen daumen Hoch da, falls sie euch nicht gefallen hat einen Kommentar mit Verbesserungsvorschlägen.

Ihr wollt mehr Reviewes wie dieses sehen, folgt dem Link und stöbert herum. :)
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Posted January 28, 2019.
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7.6 hrs on record
Nekopara Vol. 1 ist die erste Visual Novel welche ich jemals mit meinen eigenen Händen gespielt habe (Habe oft Freunden über die Schulter geschaut,) und musste sagen, dass der Einstieg nicht der schlechteste war.

Kurzversion:

+Feelgood Atmosphäre
+Einfaches UI
+Writing zum Großteil simpel und gut.
+Voice Actor sind überzeugend.
+Musik trägt zur positiven Atmosphäre bei.

+/- Sexy Time ( ͡° ͜ʖ ͡°)

-Fühlt sich zum Ende etwas gestreckt an.
-Musik wiederholt sich SEHR häufig.
-SFX bei Sexy Time schon irgendwo, öhhm, eklig.
-Bei besagter Sexy Time, viel unnötiger, repetiver Text.
Posted May 26, 2018.
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2.3 hrs on record
Spawnkill the Game, nuff said :)
Posted January 22, 2017.
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1.9 hrs on record
Chivalry: Medieval Warfare, ich habe versucht dich zu mögen, doch du tust wirklich alles um es mir so schwer zu machen, so das ich nach meinem 3ten revisit einfach nicht ja sagen möchte.

Btw: Diese Review spiegelt mehr meine Meinung dar, da ich der Überzeugung bin mit sub 2 Stunden nicht genug Erfahrung gemacht zu haben, um hier einen auf Fakten und Forschung basierende Review zu schreiben. Alternativ werde ich aber etwas darüber erzählen, warum ich mich einfach nicht mit diesen Spiel anfreunden kann. Also ihr wurdet gewarnt. :)

Kurzversion:

+Grafik ganz schick
+Maps sehen ordentlich aus und sind interessant
+eine menge Content in Form von Waffen und Customization (Sofern ich das sehen konnte)
+nette Atmosphäre mit rufen und klirren von Waffen auf dem Schlachtfeld

+/- Soundtrack ist zwar da aber hält sich zurück
+/- Waffen sind scheinbar für Echtgeld kaufbar?
+/- Framerate bricht im Menü in den sub 20 Bereich (Könnte aber an meiner Hardware liegen)

-Steuerung fühlt sich schwammig an
-Hitboxen sind gelinde gesagt merkwürdig
-Projektilballistik fraghaft
-Überladene Steuerung
-Dinge die einfach keinen Sinn machen (Dolch kann 2H parieren, Dolch langsamer als Langschwerter usw)
-Das 3D Objekt ist nicht immer die echte Reichweite der Waffe


Langversion:

Man man man, was ist nur aus dem guten alten Chivalry aus meinen CS Zeiten geworden? Damals war es nur ein Mod für die Source Engine und es war klasse, stundenlang mit Freunden lowpoly Burgen belagert/verteidigt, auf einander mit dem Schwert losgegangen bevor es zurück nach Counterstrike ging. Als das Standalone danach angekündigt und released wurde war ich über happy, leider gefiel mir das Spiel damals gar nicht, da es damals einfach noch zu viele Baustellen hatte. Deshalb habe ich gewartet ...

Nun, das hier war mein dritter Besuch nach dem Release, ich denke, dass ich nun aufgeben werde und hier eine Bestandsaufnahme tätigen will.

Die Grafik hat deutliche Fortschritte gemacht, sie ist einigermaßen hübsch, zeigt aber technische schwächen bei Schatten und Beleuchtung. Maps sind nach wie vor gut und machen Spaß. Als ich den Customization Bereich im Menü aufklappte, wurde ich regelrecht überfahren mit der Anzahl an neuen Content, welchen man sich erspielen (Oder Kaufen?) kann. Alles klar dachte ich mir, zieh ich mir noch schnell das Tutorial rein und ab gehts.

Im Tutorial fingen die Probleme schon an. Linke Maus für normalen Schlag, okay, runter Scrollen für Stich, ähhm okay, hoch Scrollen für Abwärtshieb, -_-' , zusätzlich zwei weitere Knöpfe für fancy Waffenangriffe x_X. Mir stand schon der Angstschweiß auf der Stirn als es zum Parieren ging, doch hierfür wird nur die rechte Maustaste benötigt. Schnell wurde mir klar, dass das Pariersystem stark dem von Mount & Blade ähnelte und daher relativ einfach zu meistern war.

Okay, genug trainiert Zeit für den Real Deal. Ab auf den Server, Bogenschütze gewählt und los gespurtet. Schon kam der erste Gegner aus einer Holzhütte gerannt, daher spannte ich den Bogen und ... schoss mitten durch den Kerl durch. Verwirrung überkam mich, doch da lag ich bereits am Boden. Beim nächsten Versuch jemanden das Leben zu nehmen, kam bereits dieses Gefühl der schwammigkeit auf, irgendwie schienen meine Eingaben leicht verzögert zu sein, was als Noob nicht sehr hilfreich ist. Nach weiteren Toden schaffte ich es einen Gegner zwei Treffer zu versetzen bevor dieser sich umdrehte und ein sehr langsames Wurfmesser nach mir warf. "Hah sowas trifft mich nie!" dachte ich und bewegte mich einige Schritte zur Seite, doch traf er mich am Bein ... und ich war Tot. Absolute Verwirrung machte sich in meinem Kopf breit, welche erst durch das heran stapfen eines Ritters mit einem Zweihänder unterbrochen wurde. "Okay ♥♥♥♥ it, ich benutze das Messer, damit bin ich 100 male besser als mit dem verlierer Bogen!". Er stürmte auf mich zu und wirbelte seine Waffe herum, PLÖNK, sanft fing mein Dolch den Schlag ab. Weitere Schläge folgten und ich konnte es nicht fassen, ich war unbesiegbar! Nach weiteren Schlägen kam jemand mit seinem Stab vorbei und schlug ihn einfach nieder.

Solche Dinge, wie oben Beschrieben, geschahen während der weiteren Spielzeit noch sehr häufig. Ich vermute mal, die meisten dieser Probleme sind durch Balancing entstanden, bei welchem nicht an der Logik des Spiels, sondern an den Zahlen den sogenannten Softstats herumgewerkelt wurde. Dies würde erklären warum z.B ein Dolch schneller Schlägt als so manches Schwert oder bogenschieß Duelle zum Schnecken-rennen werden. Auch konnte ich bis jetzt nicht Pinpointen woher genau diese Inputverzögerungen herkommen, es scheint sich aber mit höherer Ping zu verschlimmern. (Problem ist aber auch bei 20er Ping Server vorhanden) Ein ähnliches Problem habe ich bei Dino Beatdown gehabt, welches per Patch gelöst wurde.


Konklusion:

Das Spiel hat mich einmal mehr enttäuscht. Ich kann mich einfach nicht dazu bringen, mich länger als 10min am Stück mit Chivalry zu befassen, ohne den starken drang zu verspüren etwas Anderes spielen zu wollen. Tatsächlich macht mir die Mod, selbst heute, immer noch mehr Spaß als das Standalone, denn das was Chivalry vom Kampfsystem her erreichen will, kann ich auch bei Mount & Blade in einfacher und besser haben. (Ein exzellentes Spiel so am Rande)


Sternenstunde:

Gibbet nicht. :P



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Posted April 7, 2016.
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3.2 hrs on record (2.5 hrs at review time)
Brothers - A Tale of Two Sons, warum habe ich dich so lange ignoriert? Warum bist du so gut? Warum weiß das keine Sau?

Kurzversion:

+Sehr schöne Grafik
+Das Gameplay ist hervorragend
+Technisch sehr sauber
+Musik sehr stimmig und schön
+Story ist simpel, dafür allerdings hervorragend in Szene gesetzt

+/- Story war in 2 Std durch, was allerdings bei mir den Sweetspot abgeholt hat.

-Wenig Content wenn Story absolviert
-Eigentlich kaum Wiederspielwert außer man zeigt es jemand anderem.



Lange Version:

Oh boy lag dieses Spiel lange tief in meiner Steam Bibliothek vergraben. Wie oft hat einer meiner Mitstudenten von diesem Spiel berichtet und Lobeshymnen abgeleiert, nur um bei mir auf ein Schulterzucken und ein "Ist bestimmt toll" zu stoßen. Nun sitze ich hier, nach langen 1 1/2 Jahren und habe dieses Spiel in einer Sitzung hinter mich gebracht. Gepriesen sei der Norovirus, welcher mich seit zwei Tagen mit Brechdurchfall der feinsten Art an mein Bett gefesselt hat und mich dazu verleitete dieses Spiel zu spielen. Aykut, wenn du das hier ließt, vergib mir meine Sünden, denn ich verbeuge mich im Geiste für meine Schandtat dieses Spiel nicht früher gespielt zu haben ...

Brothers - A Tale of Two Sons ist ein Twinstick Adventure der besonderen Art. Die Haupt-Gamemechanik des Spiels dreht sich um das Steuern beider Charaktere zur selben Zeit. (Großer Bruder linker Stick, kleiner Bruder rechter Stick) Ich werde nicht lügen, es funktionierte besser als ich erwartet hatte und hat im Spielverlauf für viele interessante Rätsel gesorgt.

Storytechnisch befindet man sich bei dem Spiel auf Top Tier Niveau, allerdings nicht wegen den coolen Sprüchen oder bombastischen Effekten denn die gibt es gar nicht erst. Die komplette Geschichte hat kaum geschriebene Zeilen (Wenn man das Geblubber der Menschen dort als solches bezeichnen kann (Ich glaube zwischen drinnen nordische Sprachfetzen aufgegriffen zu haben)), sondern wird ausschließlich durch Gesten und bewegten Bildern voran getrieben. Überraschenderweise funktionierte das bei mir ganz gut, was eine willkommene Abwechslung zu den "Händchenhalt" Stil neuerer Spiele bietet und dadurch einen gewissen Charme ausübt. Durchgehend ist die Story interessant, sie schickt den Spieler an viele verschiedene Orte und man trifft interessante Charaktere welche durchaus als authentisch zu bezeichnen sind.

Damit kommen wir zum nächsten dicken Pluspunkt des Spiels, die Grafik. Was die Artists bei Starbreeze da auf die Flimmerkiste zaubern ist unglaublich gut und immersive. Als studierter Artist für Videospiele kann ich euch verraten, dass es einfacher ist dicke Grafik mit hoher Polyanzahl gut aussehen zu lassen als das selbe mit Lowpoly Assets hinzubekommen. Die Grafik ist definitiv kein Triple A aber sich durchaus ihrer eigenen Stärken bewusst, welche die vielen Aussichtspunkte nur unterstützen. Locations wirken interessant und Bildgewaltig, selten kam bei mir Routine auf und von Langeweile fehlte jede Spur.

Zusätzlich kommt der sehr schicke Soundtrack zur rechten Zeit um die Ecke, welche den gezeigten Szenen nochmal richtig Atmosphärisch unter die Arme greifen und das ganze teilweise einfach abheben lassen. Anzahl der Tracks wirkte auf mich zwar von der Anzahl her wenig aber dafür qualitativ sehr hochwertig. Dürfte also nicht lange dauern bis die OST bei mir im Spind hängt.

Einziges Manko für mich persönlich war das fehlen von Content. Wenn man die Story einmal erlebt hat gibt es im Grunde keinen Grund das Spiel noch einmal zu spielen, außer ihr wollt die Achievments haben. (Oder wollt die Achterbahn der Gefühle einmal euren Freunden zeigen. :P) Auch war die Story recht kurz mit etwas mehr als 2 Stunden auf dem Tacho, was mir jetzt aber nicht negativ aufgestoßen ist. Allerdings könnte es Leute geben die das als Minuspunkt werten würden, weshalb ich dies hier kurz erwähnt haben wollte.


Konklusion:

Das Spiel ist einfach herausragend, gute Story, schicke Grafik und geiler Soundtrack geballt in zwei Stunden puren Genusses. Rückblickend sind 5/6 des Langtextes Lobeshymnen und ich merke wie mein Geist auf einer höheren Ebene der Erkenntnis aufgestiegen ist. Ich verstehe nun was mein Kollege meinte, als er das Spiel immer wieder erwähnte und spüre, auch ich bin nun teil des heiligen Brother Ordens und meine Aufgabe als jünger weitere Spieler auf dieses Spiel aufmerksam zu machen in mir erwachen. Vielleicht kommt dieses Gefühl auch von den 6 Elektrolyte Mischungen, welche ich eingenommen habe um den Brechdurchfall Herr zu werden, wer weiß das schon genau. Das Spiel ist trotzdem gut. :)


Sternenstunde:

Gameplay: 5*, Einfach Top, technisch sauber, Mechaniken gut eingesetzt, Rätsel interessant
Grafik: 5*, Lowpoly was gut ausschaut, der eigene Stil ist mutig und zeigt dies offen was Bildgewaltig wirkt.
Musik/Sound: 4*, Soundtrack sehr schön, wiederholt sich aber hin und wieder zu oft (Vorrallen die Hiu Hiiii Lady)
Story: 5*, Einfache Story herausragend in Szene gesetzt, keine Dialoge (zumindest verständliche), alles Gesten und gezeigtes.
Content: 2*, die Story hat mich befriedigt allerdings gibt es nicht mehr zu tun außer Steam Achievments zu sammeln.

Gesamteindruck: 9/10 Punkten, Das Spiel ist ein herausragendes singleplayer Erlebnis, weshalb ich das fehlen weiteren Contents durchaus verzeihen kann. Ich war gefesselt von Minute eins bis zum Ende.


Wenn euch die Review gefallen hat lasst mir einen daumen Hoch da, falls sie euch nicht gefallen hat einen Kommentar mit Verbesserungsvorschlägen.

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Posted April 6, 2016. Last edited April 8, 2016.
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1,525.3 hrs on record (450.9 hrs at review time)
Hach ja War Thunder, ein Spiel was seine Awesomehaftigkeit zu 100% in den Sand setzt. Lasst mich erklären:

Kurzversion:

+Nette Grafik
+Große Anzahl an Fahrzeugen
+Munitionswahl ist ein wichtiger Faktor
+Jedes Fahrzeug hat seine eigenen Vor- und Nachteile
+Taktisches Zerschießen des Gegners möglich
+Mehrere Spielmodi
+Netter Physik Ansatz ...

-...welcher großteils rumbuggt.
-Sound Buggy as Hell
-Synchronitätsprobleme zwischen Clienten und Server (Ghost Shells, Plötzlicher Schaden ohne getroffen zu sein, usw)
-Wenn die Crew nicht trainiert ist, hat man einen Haufen von dementen Rentnern (Skilltechnisch)
-Bester Spielmodi für Panzer ist eine Glückslotterie
-Arcade Spielmodi nicht so der Hammer
-PC Spieler superior Masterrace gegenüber PS4 Spielern in Arcade
-Unübersichtliches UI für Neulinge

+/-Boden verformt sich beim drüberfahren. (Selbe Technik wie Spintires)
+/-Es ist möglich Singleplayer und Coop-Missionen zu spielen
+/-Grind stark vorhanden, aber nicht nervig


Lange Version:

War Thunder hatte in der Vergangenheit einen galaktischen Start, mehr Realismus als WoT aber Casual genug um kein Professorium in zweite Weltkrieg Maschinerie zu benötigen. Genau da sind wir auch an dem größten Pluspunkt des Spiels, die Gameengine.

Schnell merkt man (zumindest beim Fliegen), dass man es hier mit einer waschechten für Simulator ausgelegten Gameengine zu tun hat. Jeder Spieler, welcher sich einmal in den Simulator Spielmodi rein getraut hat, wird wissen wie tief die Gamemechaniken gehen können um seinen Flieger steuern zu können. Diese Tatsache ist bei Gaijin Entertainment auch nicht wirklich verwunderlich, da diese Spiele entwickelt haben wie: Birds of Steel, Wings of Prey und an der IL2 Reihe mitgewirkt haben.

Wenn Simulator so geil ist, wird das doch sicher der meistgespielte Spielmodi sein, oder? AHAHAHAHAHA bei weitem nicht. Die meisten Spieler sind von anderen, ähnlichen Spielen wie WoT, WoWP usw. rüber gekommen. Jeder der WoT gespielt hat, kann sich vorstellen, dass die meisten dieser Spieler nicht in der Lage sind etwas komplexeres als Mensch-Ärger-dich-nicht! zu spielen. Daher ist der meist genutzte Modus natürlich Arcade.

Arcade ist für mich eine schlechte Mixtur da die Engine quasi unverändert übernommen und in welcher einfachheitshalber gewisse Features deaktiviert wurden. Dies führt zu einer merkwürdigen Mixtur aus einfachen Steuerungen und plötzlich auftretenden Merkwürdigkeiten, die in dem Arcade Setting keinen Sinn machen, allerdings einfach erklärt werden können mit den Simulatormechaniken. Bei Panzern sieht das ganze noch schlechter aus, die Physik wird untergraben durch das porscheähnliche Steuern der Boliden (Viele umstürze, Flytime und Tokyo-Drift Einlagen inklusive) und der extrem vereinfachten Schussmechaniken. Kein Witz, wenn es noch Automatisch das Ziel tracken würde hätten wir sehr präzise einen X22 Hack.

Es gab immer eine sehr Dedicated Community für Simulator, welches zwar nicht groß, dafür um so mehr das Spiel für das geliebt haben was es großartig macht, Realismus. Doch Gaijin weiß scheinbar nicht was ihr Spiel auszeichnet und worin die Stärken liegen, weshalb sie kurzerhand einfach mal den Simulator Modus für Panzer herausgenommen haben. Dieser ist jetzt nur noch als Event verfügbar in welcher es eine Liste gibt, welche Panzer alle für diesen Tag spielbar sind. Scheinbar verliert WT immer mehr Spieler, ich frage mich, wieso die wohl alle gehen?


Ansonsten haben wir noch einen Netcode, welcher bei Fliegern okay aber bei Panzern zu mies ist. Lagkompensation hat wohl ein Problem mit Mikrobewegungen im Sinne von Stehenden Objekten, welche kurz für 2 mm zurücksetzen und wieder stehen. Meine Beobachtungen sind, dass es in solchen Situationen gerne zu Ghostshells kommt (Eure Patrone fliegt einfach Physikalisch durch euer Ziel). Auch bekomme ich häufig Treffer ab ohne zu merken getroffen worden zu sein, da das Spiel den Treffer nicht anzeigt aber dennoch das Ergebnis präsentiert. Soundtechnisch ist das Spiel ein desaster (Auch wieder Panzer), aussetzender Ton, falsche Position oder selten auch mal falscher Ton sind nicht selten.

Worin das Spiel allerdings Punktet sind die Auswahl und technische Umsetzung der verschiedenen Kalibergrößen/Munitionsarten. (Richtiges Tool für den richtigen Job) Dazu gesellt sich die Vielfalt an Fahrzeugen verschiedener Nationen sowie das realistische Zerstören eines Objektes. (Wer weiß wo er treffen muss ist König).


Konklusion:

Kann ich das Spiel Empfehlen? Meine Antwort lautet Jaein. Gaijin versucht zur Zeit den Fluss der flüchtenden Spielerzahlen zu schmälern, dabei nutzen Sie allerdings Methodiken, welche teilweise völlig abstrus und oft schlichtweg falsch sind. Für jede gute Sache, bekommt man ständig einen Haufen von schlechten Dingen dazu. Daher gebe ich ein Nein, den so wie das Spiel sich zur Zeit entwickelt ist es einfach vergeudetes Potenzial, wofür ich den Leuten bei Gaijin gerne eine latzen könnte.



Sterne-zeit:

Gameplay: 1* - 5*, Je nach Spielmodi und Fahrzeugtyp.
Grafik: 3,5*, Ist ein bisschen besser als Standard, aber nichts weltbewegendes.
Musik&Sound: 2*, abgesehen von den krassen Bugs sind die Kanonen und Fahrzeuggeräusche schwach.
Story: /
Content: 4*, Es gibt eine Menge zu tun und Freizuschalten, Updates halten die Mühle am Laufen.

Gesamteindruck: 5/10 Punkten, Jedes mal wenn ich Spaß habe holen mich die miese technische Umsetzung und Bugs runter. Man kann definitiv Spaß haben, aber bekommt diesen genau so schnell wieder versaut. Kann man spielen, muss man aber nicht.
Posted February 2, 2016. Last edited September 3, 2016.
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