Sleth
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Eine Woche später gibt es die Aufzeichnungen der Streams als ReUpload dann auf YouTube .

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Und jetzt: Boss-Time in Dark Souls liebe Freunde! :praisesun:
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Ein neues Spiel von Daedalic und dieses Mal kein Point’n’Klick Adventure?! Stattdessen stoßen sie in ein Genre vor, das sie nie zuvor betreten haben: in den Weltraum mit einem Sci-Fi Roguelite RPG. Und da Weltraum-Games genau mein Ding sind, musste ich mir The Long Journey Home direkt anschauen.

Zur Story: Die Menschheit steht vor dem ersten Sprung nach Alpha Centauri, doch der Sprung geht gehörig schief und die Mannschaft landet wie Cpt. Katherine Janeway in Star Treks Voyager irgendwo im Nirgendwo, weit weit von zu Hause entfernt. Und da der ADAC so weit draußen nicht mehr zuständig ist, muss sich die Crew selber den steinigen Weg nach Hause bahnen.

Doch bevor alles schief geht, wählt ihr zunächst vier Crew-Mitglieder aus 12 möglichen aus. Jedes Crewmitglied hat eine andere Persönlichkeit und einen nützlichen Bonus (Perk), der mal mehr aber auch mal weniger offensichtlich ist. Bei der Wahl des Schiffes und des Lander-Moduls stehen je drei zur Auswahl: Eine Allround-Lösung und je zwei etwas spezialisiertere Varianten, die neben Vorteilen aber auch Nachteile mit sich bringen. Wählt noch schnell den Schwierigkeitsgrad (Story, Abenteuer, Rogue-Mode) und notiert Euch den Seed, damit ihr Euer Erlebnis später mit Freunden austauschen könnt.

Entscheidet Euch für die ersten Durchgänge am besten für den leichten Story-Modus! Denn nach ein paar Tutorials geizt das Spiel etwas mit Erklärungen und es ist definitiv Learning by Doing gefragt. Das Ausprobieren und scheitern tut im Abenteuer und Rogue Mode schon deutlich mehr weh, als im Story Modus, wo man schon etwas mehr rumprobieren kann, bevor es bestraft wird. Und gerade am Anfang muss man neben der Steuerung des Raumschiffs und des Landers viel probieren; und jedes bisschen unnötig verbrauchte Sprit könnte am Ende beim Abenteuer/Rogue Modus fehlen. Darum die Basics lieber erst im Story Modus lernen und dann später eine Stufe hochschalten.

Denn The Long Journey Home setzt in zwei von drei Punkten auf die Roguelite-Formel: Wenn jemand aus der Crew stirbt, ist er tot und bleibt es auch. Wenn das Spiel zu Ende ist, ist es vorbei. Permadeath! Kein Savestate, kein Zurück-Laden und besser machen, keine freie Speicherfunktion. Die Galaxien sind zudem prozedual generiert, so dass sich jeder Durchlauf, der etwa vier bis sechs Stunden dauert, voneinander unterscheidet. Damit ihr Euer Erlebnis jedoch vergleichen oder teilen könnt, gibt es die bereits erwähnten Seeds. Dies die zwei Punkte die auf ein Roguelite zutreffen. Den letzten Punkt, und das finde ich persönlich sehr schade, erfüllt Daedalic nicht: Es gibt keine Progression, die man aus einem Run zum nächsten freispielen kann. Keine Upgrades fürs Schiff oder die Crew, keine neuen Schiffe, Lander oder Crewmitglieder. Daedalic kontert diesen Punkt mit Zitat:

„Kannst Du Dein Wissen vom letzten Versuch nutzen – oder wird alles neu sein? Nimmst Du dieselbe Crew mit auf eine Reise ins Unbekannte oder probierst Du eine neue Mannschaft in einer Dir vertrauten Galaxie aus?“

Daedalic setzt bei der Progression also auf Euer gesammeltes Wissen und Eure gemachten Erfahrungen, um es beim nächsten Run besser zu machen, um schließlich zum Ziel zu kommen. Und das funktioniert für mich als Spielertyp, der sich gern vom Spiel durch Freischaltungen, Progress und Upgrades belohnen lässt, nur bedingt und erfüllt nicht den Zweck einer virtuellen Karotte vor der Nase, die es anderweitig hätte sein können.

Doch was ist The Long Journey Home nun eigentlich und wie spielt es sich? Stellt Euch ein Baby von FTL (Faster than Light) und Sunless Sea vor, was im Weltraum geboren wurde. Der Gameplay-Loop besteht darin, das eigene Schiff lauffähig zu halten, um ca. 7 Galaxien, bestehend aus mehreren Systemen mit Planeten drin, zu überbrücken. Das bedeutet: Treibstoff für Überlichtsprünge, Treibstoff für den normalen Antrieb und natürlich Material für die Außenhülle, um Reparaturen durchzuführen, zu besorgen, ohne dass dabei Eure Crew von Krankheiten oder Verletzungen dahingerafft wird. Dafür fliegt ihr in den Orbit der Planeten und düst mit dem Lander zum Planeten runter, um Materialen zu beschaffen. Schiff und Lander steuert ihr dabei natürlich selber und je nachdem wie geübt ihr dabei seid, verbraucht ihr wenig Treibstoff und macht keine Kratzer in den Lack. Als Fluganfänger kehrt man allerdings schnell mit gebrochenen Rippen und Schleudertrauma zurück zum Schiff.

Natürlich gibt es auf den Planeten auch die ein oder andere Überraschung, die von Euch erkundet werden kann und natürlich seid ihr den fremden Galaxien nicht allein unterwegs. Manche Aliens sind freundlich und wollen handeln, manche nicht, die wollen dann eher Euren Kopf. Alles abhängig, ob ihr Quests richtig oder falsch löst. Wobei es eigentlich kein richtig oder falsch in allen Bereichen gibt. Viel mehr müsste man sagen: Es gibt einen leichten Weg, oder Wege die es deutlich schwerer machen nach Hause zu kommen.

Technisch lief das Spiel bei mir tadellos mit konstanten 60 FPS, die Musik von Kai Rosenkranz ist passend und erinnert an vielen Stellen an die Serie Firefly. Die Texte sind leider nicht vertont, hier ist also viel Lesen angesagt. Die Steuerung mit dem XB1-Gamepad ging gut von der Hand, mit Maus und Tastatur kam ich leider gar nicht klar, was aber wohl eher an mir, als am Spiel liegt.

Fazit: Ist The Long Journey Home für jeden etwas? Sicherlich nicht, gerade wer von Daedalic ein leicht zugängliches und lustiges Adventure erwartet, wird unter Umständen enttäuscht sein. In erster Linie ist TLJH ein Indie Sci-Fi Roguelite, was gelernt werden will. Wer denkt, er kommt im ersten Run direkt zum Ende: auch das wird wohl nicht passieren. Wie schon erwähnt: Fehler müssen gemacht werden, um daraus zu lernen, das ist die Philosophie die Daedalic in diesem Spiel klar verfolgt. Und dafür muss man sich als Spieler die Zeit nehmen. Seid ihr eher von der ungeduldigen Sorte und erwartet schnelle Erfolge, ist TLJH unter Umständen auch nicht das richtige Game.
Habt ihr aber FTL, Sunless Sea und Co gefeiert, ist die Chance sehr hoch, dass ihr auch das erste Roguelite aus dem Hause Daedalic so wie ich feiert. Von mir gibt es klar einen Daumen nach Oben, auch wenn ich mir eine klarere Progression zwischen den Runs wünschen würde.

Wenn ihr nach diesem Review noch immer unsicher seid: Schaut doch kurz in meine Aufzeichnung der First Impressions rein, in denen sogar Andi, seines Zeichens Creative Director von The Long Journey Home, im Chat anwesend war und Fragen beantwortet hat (ja der, der auch bei Gronkh dabei war). Das Auflösungsproblem scheint auch behoben zu sein: Mittlerweile läuft das Game auch bei mir nativ auf 4k. Den Teil beim Video überhören ;)

https://www.twitch.tv/videos/150778634

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JAKAMI99 Aug 30, 2018 @ 12:56pm 
Ruhiger und netter Streamer, es ist mir eine Ehre in deiner FL zu sein :) 73 de JAKAMI
Artorias May 25, 2018 @ 6:07am 
Streamer mit Persönlichkeit. Cooler Typ.
Groja Oct 23, 2017 @ 11:22am 
Lieber Sleth, ich muss sagen das deine LPs und Streams echt toll sind. Mach weiter so =).
Nixda Jan 20, 2017 @ 8:43am 
Ein Streamer dessen Stream mann sich länger wie 5 Minuten anschauen kann ohne Ohrenkrebs, Augenkrebs oder vor langeweile zu sterben. top.
Gamblin'Aigle Oct 26, 2016 @ 5:30pm 
hatte auf FB doch mal Dark Messiah erwähnt wäre das hier: http://store.steampowered.com/app/2100/ kampfsystem is sicher geschmackssache, mir machts derb laune & für 5€ kann ma nix falsch machen imho.^^
Benny Aug 8, 2016 @ 9:00am 
Bester Streamer! :)