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0.4 hrs on record
Early Access Review
In GameDevVR erleben wir den Alltag eines Spiele-Entwicklers (getestet mit der Valve Index)

Nach einem kurzem Tutorial, in dem uns ein freundlicher Roboter mit den Grundlagen der Steuerung vertraut macht werden wir auch schon in unser Apartment verfrachtet. Und hier schlüpfen wir in die Rolle eines fleißigen Entwicklers. Wir hämmern auf die Tasten und entwickeln nach und nach unser erstes eigenes Spiel. Natürlich programmieren wir nicht wirklich, die Tasten bestehen aus einer 0 und einer 1 und wir tippen einfach wahllos darauf herum.
Haben wir einen Teil des Spiels programmiert setzen wir uns die Ingame-VR-Brille auf und testen unseren Fortschritt.

Natürlich hat so ein Entwickler auch ganz menschliche Bedürfnisse wie essen, trinken und schlafen. Dafür gehen wir an den Kühlschrank und Braten und einen Burger oder essen eine Banane und ein Schluck Wasser aus der Flasche stillt unseren Durst.
Ein Nickerchen bringt uns die nötige Frische für den nächsten Arbeitstag. Unsere Bedürfnisse sehen wir auf einer Armbanduhr an unserem Handgelenk.
Um sich sonst noch die Zeit zu vertreiben haben wir eine kleine Spielzeugkiste mit Tischtennisschläger, einer Pistole, einem Papierflieger und einem Baseballschläger mit dem wir noch ein kleines Rätsel lösen können. Außerdem steht ein Schlagzeug bereit an dem wir uns austoben können.

Die Grafik des Spielzimmers ist in Ordnung, unsere Spiele im Spiel sind sehr schlicht gehalten. Zur Fortbewegung haben wir die Wahl zwischen Teleportation und freier Bewegung, das funktioniert auch gut. Das Spiel unterstützt die Index-Controller inklusive Fingertracking. Wir können alles Mögliche gut greifen oder auch der Welt den Stinkefinger zeigen, hier gibt es nichts zu bemängeln.

Klingt jetzt erst einmal alles sehr positiv und der Ansatz ist auch ganz gut. Nur leider habe ich nach 25 Minuten alles inklusive des Minisecrets und aller Erfolge erzielt und das Ende des Spiels erreicht. Und im Endeffekt besteht es zur Zeit nur aus ein paar Knöpfchen drücken, essen/trinken und kurz im Raum umsehen. Zwischendurch an unseren Minispielen zu arbeiten ist anfangs sogar ganz spaßig und man will den Fortschritt und das Endprodukt sehen, aber auch das ist keine Langzeitmotivation. Und selbst wenn jemand davon gefesselt ist, es gibt zur Zeit nicht mehr Umfang.

Für den Preis kann ich das Spiel aufgrund der Länge und des eher geringen Inhalts leider nicht empfehlen auch wenn es technisch sehr gut läuft und eine gute Grundidee hat. Natürlich ist es zur Zeit noch in einem sehr frühen Stadium, wenn noch mehr Inhalt geboten wird und etwas mehr Spieltiefe hineinkommt werde ich gerne noch mal einen Blick darauf werfen.

Falls das Review hilfreich war würde ich mich natürlich über einen Daumen rauf freuen.

Gruß
Euer Ziffi

Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted September 4. Last edited September 7.
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21 people found this review helpful
20.6 hrs on record (2.2 hrs at review time)
Early Access Review
Ultimate Fishing Simulator also endlich auch in VR (getestet mit der Valve Index)

Wir haben die Auswahl aus jeder Menge Locations, Angeln, Kurbeln, Ködern usw, hier wird für das Anglerherz schon einiges geboten, auch wenn vermutlich im echten Leben niemand 6$ für eine Erbse zahlen würde, aber das ist eine andere Geschichte ;)
Die verschiedenen Orte sehen alle sehr gut aus, die Umgebung, die Wasseroberfläche, das Verhalten der Schnurr etc. Optisch macht das Spiel auf jeden Fall einiges richtig.

Fortbewegen können wir uns per Teleportation oder freier Bewegung. Roomscale wird scheinbar nicht wirklich unterstützt, wenn wir uns drehen verlieren wir unser "Hub" aus den Augen. Auch smooth drehen ist nicht gut gelöst, wir drehen uns um einen fixen Punkt im Kreis, an Land noch kein Problem, auf einem kleinen Boot fallen wir so gerne mal ins Wasser.
Apropos Boot, hier können wir mit dem Thumbstick steuern, das funktioniert einigermaßen, fühlt sich aber nicht so dolle an. Angeblich können wir auch das Lenkrad greifen, da aber der Sitz im Boot im Weg ist klappt das nicht wirklich.
Auch die Bewegung auf dem kleinen Boot ist nicht wirklich angenehm, da man ständig irgendwo hängenbleibt, das hat mir nicht gut gefallen.

An Land spielt das Game allerdings seine Stärken aus.
Haben wir den Haken ausgeworfen können wir den Schwimmer in einem kleinen Schaukästchen beobachten und bei einem Biss direkt anschlagen, allerdings fehlt hier leider das Feedback der Controller. Dann beginnt der Kampf mit dem Fisch. Eine Anzeige zeigt uns die Zugstärke und wir müssen dementsprechend handeln. Also die Bremse einstellen, einziehen, Kurbeln...
Das Auswerfen der Rute, verstellen der Bremsstärke und das Einkurbeln des Fisches funktionieren gut. Beim Kampf bekommen wir Controllerfeedback durch Vibration, das erzeugt ein gutes Feeling.
Als kleinen Clou können wir durch drücken der Griptaste des linken Controllers auf Unterwassersicht wechseln und unseren Köder beobachten, oder auch mal einen Fisch wenn er gebissen hat, ein nettes Gimmick.
* Nachtrag: Fliegenfischen ist zur Zeit noch ein Graus, soll aber bald überarbeitet werden. Schleppen geht auch eher solala... Mit Schwimmer und auf Grund wird zur Zeit am besten unterstützt, hoffentlich wird da bald nachgebessert...

Haben wir den Fisch an Land gezogen können wir auswählen ob wir ihn wieder frei lassen(etwas Bonus-Exp) oder verkaufen.
Leider können wir unsere schuppigen Freunde nicht in die Hand nehmen, wir sehen sie nur an der Angel vor uns hängen.
Unsere größten Fänge können wir in unserer Angelhütte an der Wand bewundern, ein netter kleiner Bonus.
Für das erhaltene Geld können wir natürlich weiteres Zubehör kaufen, und davon gibt es jede Menge. Nebenbei steigen wir immer weiter in der Stufe auf, was uns zusätzliche Ausrüstung und Angelplätze freispielt. Je Stufe können wir noch ein Talent verteilen, angefangen von besseren Preisen im Shop bis hin zu unserem eigenen Anglerinstinkt, der es uns erlaubt eine Art Radar zu benutzen um Fische aufzuspüren.
Für musikalische Untermalung können wir das Internetradio des Spiels nutzen, wer es lieber ruhiger Mag bekommt aber auch eine tolle Geräuschkulisse, Frösche quaken, Fische springen und der Wind rauscht uns leise um die Ohren, hier gibt es nichts auszusetzen.

Neben dem reinen Einzelspieler können wir auch im Mehrspieler gemeinsam die Gewässer unsicher machen, einen Test dazu werde ich bei Zeiten ergänzen...
*Es funktioniert schon mal nicht zusammen mit Monitor-Spielern, man braucht schon die VR-Version zum gemeinsamen Spielen.
*Nachtrag: Der MP funktioniert zwar, aber man sieht lediglich einen durchsichtigen Avatar ohne Arme und Interaktionsmöglichkeiten. Selbst Invoice scheint es nicht zu geben, statt dessen können wir umständlich über die VR-Tastatur chatten, das finde ich persönlich echt enttäuschend. Man sieht zwar, wer was gefangen hat, aber ein "wir angeln gemeinsam" stelle ich mir anders vor.

Da es sich zur Zeit noch um einen Early Access (welch Überraschung in VR) handelt hoffe ich mal, dass die kleinen Mankos noch ausgebügelt werden. Vom reinen Umfang, der Grafik und dem Kampf mit dem Fisch her kann das Spiel überzeugen, über die teils mäßige Steuerung beim Drehen und beim Boot fahren kann man hinwegsehen und hoffen, dass hier nachgebessert wird. Ich habe auch gelesen, dass wohl ein Käscher geplant ist, das wäre wirklich ein gutes Zubehör und würde sicherlich zur Immersion beitragen.

Aufgrund der kleinen Mängel und des doch nicht ganz günstigen Preises gebe ich mal eine eingeschränkte Kaufempfehlung ab, ein Sale ist sicher nicht verkehrt, oder einfach ein paar Patches abwarten, wenn man mit den Makeln nicht leben kann.
Wenn das wirklich jemand alles gelesen haben sollte würde ich mich noch über einen Daumen rauf oder ein Kurator-Abo freuen ;)

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 31. Last edited September 13.
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107.4 hrs on record (42.7 hrs at review time)
Test der VR-VERSION von No Man´s Sky (getestet mit der Valve INDEX)

Normalerweise würde ich ja mindestens das Tutorial beenden bevor ich ein Review schreibe, nach nun 40 Stunden bin ich aber noch nicht am Ende der Einführung angelangt, also mache ich mal ein Zwischenfazit ;)

Zu Beginn erwachen wir auf einem fremden Planeten, unser Ziel ist es das Zentrum der Galaxie zu erreichen. Auf dem Weg dorthin müssen wir handeln, Basen bauen, Planeten und Sonnensysteme erkunden, Piraten im All bekämpfen, Fauna und Flora Scannen, außerirdische Sprachen lernen, forschen usw.
Und nebenbei verfolgen wir noch die Geschichte eines anderen Reisenden, der in den tiefen des Alls verschollen zu sein scheint.

Doch kommen wir zum entscheidenden Kriterium, die VR-Umsetzung.
Das Spiel sieht in der virtuellen Realität einfach beeindruckend aus. Die riesigen Planeten und Raumstationen lassen einem im ersten Moment teilweise die Kinnlade runterfallen, alleine die immense Größe der Galaxie ist atemberaubend und kommt in VR wirklich gut zur Geltung. Auch die Raumschiffe, die Planetenoberfläche, Flora und Fauna, in VR wirkt es einfach toll.
Rein optisch gibt es sicher nicht viel zu bemängeln, das Spiel macht einen rundum guten Eindruck.
Allerdings hat das auch seinen Preis, vor allem mit der Index setzt es ein potentes System voraus.
Mittlerweile nach einigen Patches läuft es flüssig (i7 9700k, gtx 1080ti) allerdings auf mittleren Einstellungen und 80hz.

Die Index-Controller funktionieren zwar tadellos, Fingertracking wird allerdings nicht unterstützt.
Die Steuerung zu Fuß läuft problemlos, wir haben die Wahl zwischen Teleportation und freier Bewegung, auch ein paar Komforteinstellungen wie Vignette sind möglich. Unser Multiwerkzeug greifen wir einfach über die Schulter, mit einem Griff zum Helm können wir das Analysetool starten.
Die Menüs lassen sich gut bedienen, wahlweise per Trigger oder Fingerdruck. Auch beim Basenbau ist mir in der Beziehung nichts negatives aufgefallen. Behälter durchsuchen, Konsolen bedienen oder auch Leute ansprechen können wir, indem wir sie anvisieren und eine ziehende Bewegung machen. Klingt komisch, funktioniert aber. Lediglich das Anvisieren, vor allem kleinerer Behälter, ist teilweise nicht ganz einfach und kann 2-3 Versuche brauchen.
Es kommt auch schon mal vor, dass Dialoge nicht lesbar sind, weil sie im Boden verschwinden, aber in ganz seltenen Fällen. Zielen mit dem Scanner auf weitere Entfernung ist auch nicht immer ein Spaß, aber das sind alles nur kleine Mankos in einem sonst grandiosen Spiel.

Raumschiffsteuerung, tja das ist ein eigenes Kapitel. Am Anfang dachte ich fast, dass es unmöglich ist ein Raumschiff gezielt zu steuern, geschweige denn einen Luftkampf zu führen. Ich empfehle das Spiel im sitzen zu spielen, ein Stuhl mit Armlehnen, und dann das Schiff nur aus dem Handgelenk zu steuern... Es ist wirklich Übungssache und gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit funktioniert es ganz gut. Sicher nicht ideal, aber durchaus spielbar...

Trotz der Komplexität hatte ich nie das Gefühl, dass mich das Spiel überfordert. Wenn man sich halbwegs an die Einführungsquest hält wird man nach und nach in die Spielwelt eingeführt und erhält jede Menge hilfreicher Tipps und Anweisungen.

Insgesamt muss ich sagen das mich das Spiel einige Nerven gekostet hat bis es gut lief.
(Zur Zeit spiele ich die Beta, Passwort: 3xperimental)
Aber diverse Patches und ein wenig Feintuning bei den Grafikeinstellungen haben es mittlerweile zu einem guten Spielerlebnis gemacht. Die Entwickler sind permanent dabei die Performance zu verbessern und kleine Fehler auszumerzen.

Jetzt wo es läuft bin ich mehr als begeistert. Nach nun 40 Stunden in VR habe ich nur an der Oberfläche gekratzt und kann es kaum erwarten die nächsten Schritte in dieser riesigen Galaxie zu machen.
Von mir eine klare Kaufempfehlung, vor allem da es öfter mal mit 50% Rabatt zu bekommen ist.
Wem Weltraum, Erkundung, Basenbau und endlose Weiten gefallen muss einfach einen Blick riskieren, es lohnt sich.
Und wer bis hierher gelesen hat kann auch ruhig einen Daumen rauf hinterlassen ;)

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 29. Last edited August 30.
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1.7 hrs on record
In Westworld Awakening erleben wir die Welt der 2ten Staffel aus dem Blickwinkel eines Hosts (getestet mit der Valve Index)

Zu Spielbeginn werden wir langsam in die Steuerung eingeführt und sterben. Wir üben etwas weiter und sterben, also das alltägliche Leben eines Roboters im "Vergnügungspark". Doch dann bricht das Chaos aus und wir sollen plötzlich überleben, und das ist gar nicht so einfach. Neben menschlichen Gegnern die den Park aufräumen wollen jagt uns auch noch ein durchgeknallter Serienkillerhost.

In 5 Kapiteln versuchen wir nun den Park zu durchqueren, im Ohr eine fremde Stimme die uns "führt" und Ratschläge gibt. Bewaffnet mit einem Tablet lösen wir diverse Rätsel, Scannen diverse Gerätschaften und programmieren sogar den ein oder anderen Roboter um, damit sie uns entweder helfen oder zu mindest nicht im Weg stehen.

Was aber jetzt sehr aufregend klingt entpuppt sich teilweise leider als sehr lineares Spiel. Im Prinzip holen wir Teil 1, stecken es in Teil 2, marschieren weiter, scannen was und laufen weiter, holen uns einen Code und weiter geht es... Lediglich die Passagen in denen wir auf unseren durchgeknallten Pedanten treffen lassen uns ein ganz klein wenig Freiheiten, die sich aber auch darauf beschränken wie rum wir nun um den Tisch laufen damit wir keine Axt im Kopf stecken haben.

Nach 1,5 Stunden habe ich die ersten 3 Kapitel schon hinter mir und sie haben auch durchaus Spaß gemacht. Die Grafik ist sehr detailreich, die Charaktere sehen sehr gut aus und die Welt macht einen guten Eindruck. Allerdings sind einige Passagen sehr dunkel gehalten, gelegentlich stehen wir auch in einem ganz finsteren Raum und raten erstmal, wo wir uns durchmogeln müssen. 1x stand der Killerhost vor mir und ich habe ihn erst gesehen als die Axt auf meinen Schädel zuraste.

Zur Steuerung haben wir die Wahl zwischen bewegen per Stick oder "Arme schwingen", auch diverse Komforteinstellungen sind vorhanden. Die Index-Controller werden zwar unterstützt, allerdings ohne Fingertracking. Gegenstände greifen wir wie gewohnt indem wir einfach die Hand schließen, das läuft auch rund. Auch die Bedienung des Tabletts an unserem Gürtel läuft recht gut, nur 1x musste ich es wegstecken und neu in die Hand nehmen, weil 1 Regler nicht so wollte wie ich.
Sound und Vertonung sind sehr gut, nur wenn man die Untertitel einstellt wirkt es etwas störend, da sie teilweise das ganze Bild einnehmen. Wer über gute Englischkenntnisse verfügt sollte sie lieber aus lassen.

Insgesamt macht das Spiel auf den ersten Blick einen grandiosen Eindruck, mit längerer Spielzeit offenbaren sich dann aber doch ein paar Schwächen. Trotzdem würde ich als Fan der Serie auf jeden Fall einen Blick riskieren, alle anderen sollten sich bei Umfang und Länge fragen ob es ihnen das wert ist. Wie gesagt, klasse inszeniert aber auch recht linear und nicht sonderlich lang. Grundspiel würde ich auf etwa 2,5 Stunden schätzen, wer alle Secrets einsammeln will oder sonstige Erfolge jagen möchte hat sicher auch länger etwas davon.

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 22. Last edited August 22.
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2.9 hrs on record
In Profundum erkunden wir eine rätselhafte Ausgrabungsstätte (getestet mit der Valve Index)

Nur mit einem Feuerzeug bewaffnet machen wir uns auf den Weg. Unsere Aufgabe ist es immer tiefer in diesen mysteriösen Ort vorzudringen indem wir nach und nach immer kompliziertere Mechanismen reparieren um so unseren Aufzug und andere Gerätschaften in Gang zu setzen. Dazu müssen wir Zahnräder einsetzen, Antriebsketten anbringen, Rohre verlegen und das ein oder andere Rätsel lösen.
Auf unserem Weg finden wir immer wieder Informationen darüber was an diesem Ort vor sich ging und was mit den Menschen passierte, die vor uns hier waren.

Das Spiel selbst würde ich als eine Mischung aus Escape-Room und Rätsel-Adventure einordnen.
Den diversen Zahnrädern und Ketten zuzusehen hat schon seinen Reiz, auf die Mechanik wurde hier relativ viel Wert gelegt und die funktioniert auch gut. Lediglich beim Anbringen von Antriebsketten ist es ab und an etwas ♥♥♥♥elig, aber auch das in einen erträglichen Rahmen.
Optisch gibt es nichts zu bemängeln, die Grafik passt gut zum Spiel alles wirkt stimmig und schafft eine runde Atmosphäre.

Die Steuerung mit den Index-Controllern... mhh, was sage ich nun dazu? Also Fingertracking ist aktiviert, lustigerweise sehen wir aber im Spiel sowohl unsere Hände als auch die Controller und greifen Gegenstände mit der Triggertaste, also können wir unsere Finger zwar bewegen, es hat nur wenig Sinn.
Auch die Bedienung des Menü´s (Buch am Gürtel) ist nicht ganz einfach, aber da wir das ja für gewöhnlich nur 1x benutzen ist das zu vernachlässigen.
Ansonsten haben wir die Wahl zwischen freier Bewegung und Teleportation. Da die Performance nicht immer perfekt ist sollten Leute mit schwächeren Mägen zur Teleportation greifen, beides funktioniert aber. Allerdings ist Treppen steigen mit "freier Bewegung" nicht gut gelöst, wir zucken uns Stufe für Stufe zum Ziel.

Insgesamt macht das Spiel vieles richtig und sogar richtig gut. Die Mechaniken sind ausgereift, die Rätsel steigen ständig im Schwierigkeitsgrad und sind recht abwechslungsreich und die Story (Englischkentnisse vorrausgesetzt) macht neugierig was hier vorgefallen ist.
Nach nun knapp 3 Stunden (allerdings ohne mich zu hetzen) habe ich den 12ten (?) Raum erreicht und habe diesen noch nicht gelöst, der Umfang des Spiels ist zu dem Preis auf jeden Fall in Ordnung.

Alles in Allem hat mir das Spiel bisher gut gefallen und ist für Rätselfreunde sicher einen Blick wert. Da der Preis auch passt kann man ruhig zugreifen, hier wird schon einiges geboten.

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 13. Last edited August 15.
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0.1 hrs on record
Wir betrachten einige Kunstwerke in Smithosnian (getestet mit der Valve Index)

Gleich zu Beginn stellen wir schon fest, dass wir die Index-Controller wohl führ diese Erfahrung vergessen können. Es ist mit keinem der Knöpfe, Sticks, Touchpads oder sonstigen Sensoren möglich den Ton zu aktivieren. Damit können wir uns das Tutorial schenken, wir können es nicht beenden.

Also direkt ins Museum, es werden eh nur 2 Tasten erklärt, eine zum Teleportieren, eine um Audio abzuspielen. Da wir die Audiotaste nicht nutzen können schauen wir uns halt um. Leider gibt es aber auch nicht viel zu sehen, ein paar Statuen und Gemälde, der Rest des Bereiches ist abgesperrt.

Mit den Index-Controllern kann ich die Erfahrung nicht empfehlen, ohne Audio und Zusatzinfos zu den Kunstwerken lohnt der Download nicht, aber auch so hätte ich mir mehr Umfang gewünscht.
Mit anderen Controllern können wir uns z.B. noch einen kurzen Film ansehen und wohl in 2 der Kunstwerke versetzen.

Die Kunstwerke selbst sind sehr detailliert und somit schon einen Blick wert. Wer noch alte Controller (Vive Wands) oder eine andere Brille hat kann ruhig einen Blick riskieren, mit Index-Controllern sollte man lieber auf ein Update warten.

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 9.
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0.2 hrs on record
Wir fliegen durch eine futuristische Stadt (getestet mit der Valve Index)

In dieser Techdemo sitzen wir hinter dem Lenkrad eines "Flugautos" und können frei durch eine Großstadt der Zukunft navigieren.
Damit wäre zum Inhalt auch schon alles gesagt, Aufgaben, Ziele oder Ähnliches gibt es nicht, wir genießen lediglich die Aussicht. Allerdings lohnt der Blick aus dem Fenster, Regen prasselt auf unsere Scheiben und wir durchfliegen eine recht düster wirkende Stadt mit gelegentlichen Neonreklamen und andere Verkehrsteilnehmer rasen an uns vorbei während wir durch die Wolkenkratzer navigieren.

Die Grafik ist wirklich gelungen, die düstere Umgebung erinnert ein wenig an Bladerunner, die Regentropfen geben der ganzen Erfahrung einen realistischen Touch, alles wirkt stimmig. Auch die Geräuschkulisse passt zum Geschehen.

Die Steuerung mit den Indexcontrollern funktioniert gut, mit den Triggertasten können wir vor- bzw rückwärts beschleunigen, mit den Thumbsticks regulieren wir die Richtung und den Neigungswinkel unserer Flugmaschine. Leider haben wir keine Hände, es wäre natürlich toll gewesen, wenn wir das Lenkrad im Auto greifen und bedienen könnten, aber auch so macht das Fliegen Spaß. (Vorsicht, Motion-Sickness-Gefahr)

Da es sich um eine Gratisdemo handelt sollte sich jeder selbst ein Bild machen...

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 9. Last edited August 9.
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3.8 hrs on record
In Red Matter untersuchen wir merkwürdige Ereignisse auf einem Saturnmond (getestet mit der Valve Index)

Wir schlüpfen in die Rolle von Agent Epsilon, ein Astronaut der losgeschickt wurde ein streng geheimes Forschungsprojekt auf einem Saturnmond zu untersuchen. Schon kurz nach unserer Ankunft wird uns klar, hier stimmt so einiges nicht. Die Station wirkt verlassen, überall wuchert merkwürdiges rotes Zeug und wer zur Hölle spielt hier eigentlich so gerne Schach?
Bewaffnet mit einem Scanner machen wir uns auf den Geschehnissen auf die Spur zu kommen und nach und nach mehr über die Hintergründe zu erfahren. Dafür müssen wir diverse Rätsel lösen und Mechaniken in Gang setzen.

Die Grafik des Spiels ist wirklich gelungen, alles wirkt sehr detailreich und "polished". Es wird eine teils gruselige Atmosphäre geschaffen auch wenn auf Jumpscares verzichtet wird. So herrscht eine permanente Stimmung zwischen Anspannung und Neugier, was wohl als nächstes passiert. Besonders durch die geringere Schwerkraft werden wir immer wieder daran erinnert, dass wir uns nicht mehr auf der Erde befinden, auch das Steigert die Immersion.
Sound und Vertonung sind ebenfalls gelungen, leider nur auf englisch.

Die Steuerung ist etwas ungewohnt. Mit dem rechten Controller können uns entweder frei bewegen indem wir nach hinten drücken und in Controllerrichtung laufen. Zusätzlich können wir einen Punkt auf dem Boden markieren und in unserem Raumanzug dorthin gleiten. Dabei können wir noch unsere Fluggeschwindigkeit beeinflussen, je nachdem wie anfällig wir für Motion-Sickness sind.
In der linken Hand halten wir ein Multifunktionswerkzeug, wir können schnell zwischen Taschenlampe, Greifarm und Scanner wechseln. Das funktioniert auch tadellos.
Die Index-Controller werden nur eingeschränkt unterstützt, Steuerung funktioniert zwar, aber Fingertracking wird nicht unterstützt.

Bei den Rätseln erwarten uns viele abwechslungsreiche Aufgaben, auch wenn sie nicht übermäßig schwer sind, ein wenig Hirnschmalz ist ab und an schon gefordert. Vor Allem, da das Spiel nicht in deutsch verfügbar ist, englische Grundkenntnisse sind schon hilfreich, insbesondere um auch der Story folgen zu können.

Leider ist das Spiel nicht sonderlich lang, trotz Trödelei und Brett vorm Kopf bei einem Rätsel habe ich keine 3,5 Stunden gebraucht, und das war alles andere als ein Speedrun.
Aber wenigstens waren die Stunden sehr gelungen, von daher gibt es eine Kaufempfehlung, das Spiel ist einfach gut gemacht, gerne mehr davon...

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 8. Last edited August 9.
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3 people found this review helpful
5.2 hrs on record (4.8 hrs at review time)
In The Gallery - Episode 2 folgen wir unserer Schwester Elsie auf den Planeten Ember (getestet mit der Valve Index)

Dieses Mal hat es uns nach Ember verschlagen und wir müssen einige Rätsel lösen um uns auf den Heimweg zu machen.
Dazu nutzen wir sowohl unsere telekinetischen Fähigkeiten als auch unseren Grips. Und nebenher erfahren wir noch viel zur Geschichte des Planeten und den Hintergründen der Geschichte. Allerdings nur auf Englisch, wer allem folgen will braucht schon gute Kenntnisse.

Die Grafik des Spiels ist wirklich sehr gelungen. Die Umgebung ist mit vielen Details gespickt, alles wirkt einfach sehr stimmig und schafft eine gute Atmosphäre. Ob wir nun in den Händen eines riesigen Steinwesens reisen oder gewaltige Maschinen in Gang setzen, es kommt immer das richtige Feeling auf.
Das in Verbindung mit den telekinetischen Fähigkeiten allein macht schon Spaß und lädt dazu ein einfach mal ein paar zerbrochene Säulen in der Arena zu stapeln.

Auch so wird die Immersion sehr gefördert. Unsere Gegenstände verstauen wir in einem Rucksack den wir hinter unserem Rücken greifen und platzieren können. Schriftstücke nehmen wir mit einer Hand auf und ziehen sie ähnlich einem Papyros auseinander wodurch rotierende Bildschirme erscheinen usw.
Allerdings zickte der Rucksack gelegentlich bei mir rum und hing dann weit über mir in der Luft, nur ein Neustart hat das behoben. In 5 Spielstunden ist das 3x aufgetreten.

Die Steuerung mit den Index-Controllern funktioniert gut, auch wenn Fingertracking nicht unterstützt wird. Ansonsten haben wir die Auswahl zwischen Teleportation oder freier Bewegung. Auch wenn wir uns frei etwas langsam bewegen funktioniert es ganz gut.
Der Sound ist ebenfalls gelungen und trägt gut zur Atmosphäre bei, auch die Sprecher machen einen guten Job.
Allerdings empfehle ich eine das Spiel auf einer SSD zu installieren, da wir häufiger zwischen den einzelnen Stationen hin und herreisen und es sonst zu langen Ladezeiten kommt was den Spielspaß sicher trüben dürfte.

Auch wenn das Spiel schon länger auf dem Markt ist gehört es immer noch zu den besten Titeln und ist sogar häufiger mal im Sale zu haben. Wer Teil 1 nicht kennt sollte damit starten oder gleich beide im Set holen.

Auf jeden Fall zu empfehlen!
Gruß Ziffi

Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 2.
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4 people found this review helpful
0.8 hrs on record
RADtv bietet jede Menge Minispiele (getestet mit der Valve Index)

Zu Beginn des Spiels befinden wir uns im Wohnzimmer, ein paar Kollegen lümmeln auf dem Sofa und unser Fernseher entwickeln ein Eigenleben. Er überreicht uns eine Fernbedienung mit der wir nun die Spiele beginnen lassen können.

Wir können entweder alleine oder lokal mit bis zu 5 zusätzlichen Freunden zocken, einen Online-Mehrspieler gibt es leider nicht.
Haben wir die Spieler- und Rundenanzahl festgelegt können wir uns in bis zu 25 Minispielen messen. In jedem Spiel gibt es noch 4 Herausforderungen zu meistern.
Die Spiele sind überraschenderweise recht Abwechslungsreich, mal spielen wir heißer Draht, dann müssen wir Pokerchips in der Luft abschießen, mit Wurfsternen auf Ballons werfen, ein Wettessen gewinnen oder eine Drohne durch Hindernisse lenken uvm.

Jedes der Spiele geht sowohl auf Zeit als auch Punkte. Allerdings dauern die Minigames immer nur wenige Sekunden, weshalb ein Weiterreichen der Brille auf Dauer sehr nervig wird. Vor allem, wenn die Spieler unterschiedliche Einstellungen wegen Kopfform oder Augenabstand haben.
Im Solospiel auf Highscorejagd hat man dieses Problem natürlich nicht.

Die Grafik passt recht gut zum Geschehen und hat ihren eigenen Charme und für ein wenig Humor ist auch gesorgt.
Auch wenn die Index nicht angegeben ist funktioniert das Spiel inklusive Controller. Allerdings wird Fingertracking nicht unterstützt, im Gegenteil, es scheint auf Oculus-Controller ausgelegt zu sein, deshalb funktionieren die Finger nicht wie vorgesehen, das Spiel lässt sich dennoch relativ gut steuern.
Wir selbst stehen immer auf der selben Position, Fortbewegung ist nicht vorgesehen. Das Geschehen spielt sich Hauptsächlich direkt vor und neben uns ab, vermutlich auf 180° ausgelegt.

Insgesamt kann man sich zu dem Preis nicht beschweren, die Spiele funktionieren alle gut, es ist für eine Menge Abwechslung gesorgt, die zusätzlichen Herausforderungen sind teils nicht leicht zu Meistern und es macht schon Laune.

Ein Online-Mehrspielermodus wäre noch eine feine Sache, vor allem damit man nicht immer die Brille rumreichen muss ;)

Gruß Ziffi
Ziffi´s Spieletipps als Kurator: https://store.steampowered.com/curator/5837414/
Posted August 2.
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