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12 people found this review helpful
6.9 hrs on record (6.4 hrs at review time)
Bevor ich loslege möchte ich mich hier noch einmal für den Key bedanken Viral!

Amigdala ist ein Indie Horror Spiel. Vom Gameplay her tendiert es eher zum Adventure Genre mit dem Schwerpunkt Erkundung. Storymäßig will ich eigentlich nicht zu viel verraten es geht aber um ein Experiment in Grönland und Verschwörungstheorien.

Man bewegt sich vorwiegend durch dunkle Gänge und muss dabei stets mit den Batterien für die Taschenlampe haushalten. Zur Not kann man auch ein Feuerzeug benutzen allerdings bedeutet dann eine geplatzte Gasleitung den Bildschirmtod. Was mich bei der Immersion gestört hat, ist das Fehlen einer Handanimation wenn man das Feuerzeug benutzt. Stößt man auf Gegner bleibt nichts anderes übrig als zu flüchten oder sich zu verstecken. Bei den Rätseln handelt es sich meist darum Schalter umzulegen.

Amigdala mag für einige etwas sperrig wirken da das Spiel einen nicht jederzeit an die Hand nimmt und man auch mal suchen muss wo es genau jetzt weitergeht. Die Atmosphäre ist auf jeden Fall schön düster, auch die sehr dezente Musikuntermalung hat mir gefallen. Freies Speichern ist nicht möglich es gibt aber spezielle Räume in denen man das Spiel speichern kann. In diesen Räumen findet man auch immer wieder vereinzelte Story-Schnippsel. Die Speicherpunkte sind eigentlich fair verteilt.

Im vorletzten Kapitel gibt es zwei kurze Abschnitte in denen man flüchten muss, dabei stürzt die Decke ein und sorgte bei mir für so einige Game Over Screens. Das Timing ist hier meiner Meinung nach etwas knapp bemessen aber mit genügend Geduld ist es auch zu schaffen. In meinen knapp 7 Stunden Spielzeit hatte ich einen Bug der es mir nicht ermöglichte einen Gegenstand aufzuheben, das Laden des letzten Spielstands konnte aber das Problem lösen und ich habe nur ein paar Minuten Spielzeit verloren.

Trotz der Kritikpunkte kann ich eigentlich jedem mit einem Faible für Horror Amigdala empfehlen. Ich fand es jedenfalls gut genug um es zu beenden und konnte auch erst aufhören als ich Amigdala durchgespielt habe.
Posted April 5, 2016. Last edited April 5, 2016.
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5.8 hrs on record
Ein Spiel bei dem die Meinungen wahrscheinlich auseinander gehen.
Man strandet auf einem scheinbar verlassenen Planeten und begibt sich erst einmal auf die Suche nach der restlichen Crew. Man läuft und läuft oder springt mit dem Jetpack, bei manchen Sprungpassagen wird zusätzlicher Schub freigeschaltet der danach aber auch schon wieder deaktiviert wird. Zum Gameplay gehören auch noch Rätsel, die allerdings recht leicht zu lösen sind.
Das klingt jetzt alles nicht unbedingt nach einem empfehlenswerten Spiel, ich habe aber den großen Pluspunkt auch noch nicht genannt: die Atmosphäre! Das Spiel schafft es einfach sehr gut ein Gefühl des Alleinseins zu vermitteln. Audiovisuell hat es mich sehr angesprochen man sollte aber auf keinen Fall ein Technikbrett erwarten. Die Geschichte und deren Auflösung haben mir auch gefallen, eben diese Auflösung wird aber wohl nicht jeden glücklich machen.
Posted October 29, 2015. Last edited October 29, 2015.
Was this review helpful? Yes No Funny Award
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